Red Bull Salzburg
MjällbyAutor: Christian Scholz — Experte für Conference League, Europa League, Eredivisie, J1 League und Copa Sudamericana
Salzburg steht unmittelbar davor, in die Ligaphase der Europa League einzuziehen. Nach einem mühsamen 1:0-Auswärtssieg reicht den Österreichern im Rückspiel gegen den schwedischen Vertreter Mjällby bereits ein Unentschieden. Die Frage ist, ob das Team aus dem kleinen Ort Hällevik noch ein Fußballwunder schaffen kann oder ob es sich mit dem Platz in der Conference League begnügen muss.
In Schweden taten sich die Mannen von Trainer Danny Röhl schwerer als erwartet, den Favoritenstatus zu bestätigen. Der Sieg fiel erst in der Schlussphase. Die Gastgeber dominierten mit über 70 Prozent Ballbesitz und bauten geduldig ihre Angriffe auf. Im zweiten Durchgang ließ Salzburg jedoch einige brandgefährliche Konter der Gegner zu, die fast noch zum Punktverlust geführt hätten. Zudem mangelte es im letzten Drittel gelegentlich an zündenden Ideen, um die tief stehende Defensive der Schweden zu durchbrechen.
Für das Heimspell ist daher eine taktische Anpassung im Angriffsspiel zu erwarten. Statt auf Flanken in den Strafraum zu setzen, werden die „Bullen“ vermutlich versuchen, über die Halbräume in die Spitze zu kombinieren. Eine Schlüsselrolle soll dabei der bullige Stürmer Haris Tabakovic einnehmen, der die kräftigen Innenverteidiger des Gegners binden kann. Im Mittelfeld wird Abubakar Barry das Spiel lenken, und der Neuzugang Maurits Kjærgaard könnte nach seiner Einwechslung im Hinspiel für deutlich mehr Präzision im Passspiel sorgen. Die Ausfälle von Johannes Moser, Enrique Aguilar und Gaoussou Diakité wiegen kaum, da keiner der drei zur Stammelf zählt.
Die Schweden fuhren im ersten Duell eine reine Defensivtaktik. Die Abwehr um Mjällby hielt lange Zeit dicht, und bei seltenen Gegenstößen oder nach Standards sorgten sie für echte Gefahr. Der erwartete Tore-Wert (xG) von 1,51 spricht für die Effizienz ihrer Nadelstiche. Der Verzicht auf Ballbesitz (unter 30 Prozent) forderte allerdings seinen Tribut: In der Schlussphase ließ die Konzentration nach, der Druck wurde zu groß, und am Ende unterlagen sie durch ein Eigentor.
Auch im Rückspiel ist nicht mit einer offensiven Kehrtwende zu rechnen. Mjällby wird erneut auf lange Bälle auf Jacob Bergström setzen, um das Pressing der Gastgeber zu überspielen, und auf Standardsituationen bauen. Allerdings erschweren personelle Verluste die Umsetzung dieses Plans: Spielmacher Elliot Stroud, der für den Spielaufbau aus der Abwehr entscheidend war, hat den Verein verlassen, ebenso wie Stürmer Abdul-Malik Manneh. In dessen Abwesenheit lastet die Offensivlast auf Bergström und Olle Lindberg. Der neuverpflichtete dänische Mittelfeldspieler Mads Enggaard soll der Defensive zusätzliche Stabilität verleihen.
RB Salzburg (4-2-3-1): Zawieschitzky – Feratschnig, Bauma, Zabransky, Schmid – Barry, Kjærgaard – Baidoo, Vertessen, Rejic – Tabakovic Ausfälle: Aguilar, Diabate, Diakité, Lainer, Moser, Omoregbe, Chase (alle verletzt) Trainer: Danny Röhl
Mjällby (3-4-2-1): Wällinder – Iqbal, Pettersson, Miettinen – Nilsson, Enggaard, Gustavsson, Samuelsson – Kjär, Lindberg – Bergström Ausfälle: Stawitsky (nicht im Kader) Trainer: Carl-Marius Aksum
Hauptwette: Sieg Salzburg mit Handicap (-1.5) bei 1.65
Der Klassenunterschied zwischen den Teams war bereits im Hinspiel deutlich zu erkennen. Zu Hause werden die Österreicher die Fehler aus Schweden korrigieren und ihre Angriffe zielgerichteter vortragen. Mit der Unterstützung der Fans sollten sie die kompakte Defensive des Gegners souverän knacken und den Ballbesitz in Tore ummünzen können. Zudem zeigt Mjällby in diesem Europapokalzyklus auswärts eine schwache Bilanz: gegen Slovan Bratislava gab es eine 0:2-Niederlage, gegen Lincoln Red Imps ein torloses Remis. Daher ist der Tipp auf einen Sieg der Hausherren mit einer Differenz von mindestens zwei Toren (Handicap -1,5) bei einer Quote von 1,65 die logische Konsequenz.
Wette auf Tore: Beide Teams treffen nicht – „Nein“ bei 1,80
Die schwachen Auswärtsauftritte Mjällbys in den Europacups sind vor allem auf die harmlose Offensive zurückzuführen. In Gibraltar und in der Slowakei gelang kein einziger Treffer. Auch zuhause gegen Salzburg blieb der Angriff stumm, und in Österreich wird es noch schwerer. Hinzu kommt: Die „Bullen“ haben in dieser Saison auf eigenem Platz in Pflichtspielen noch kein Gegentor kassiert. Die Wette, dass nicht beide Mannschaften ein Tor erzielen („Both Teams to Score – No“), erscheint daher sehr vielversprechend.
Die Redaktionsprognose dient ausschließlich zu Informationszwecken und ist keine konkrete Handlungsempfehlung. Jeder Nutzer sollte vor einer Wettentscheidung eine eigene Analyse durchführen.
Red Bull Salzburg4-2-3-1
Mjällby3-4-2-1Prognosen zum Spiel Red Bull Salzburg – Mjällby erscheinen bald.
Das Spiel wird am 27. August 2026 um 19:00 Uhr in Salzburg ausgetragen. Es ist das Rückspiel der Europa-League-Qualifikation.
RB Salzburg geht als klarer Favorit ins Rückspiel, da sie das Hinspiel mit 1:0 gewonnen haben und zu Hause spielen. Ein Unentschieden würde ihnen bereits zum Einzug in die Ligaphase reichen.
Als Hauptwette wird ein Sieg von Salzburg mit einem Handicap von -1,5 Toren (Quote 1,65) genannt. Zudem wird die Wette empfohlen, dass nicht beide Teams treffen („Both Teams to Score – No“, Quote 1,80).
Bei Salzburg fehlen mehrere Spieler wie Moser, Aguilar und Diakité, die aber nicht zur Stammelf zählen. Bei Mjällby haben der Spielmacher Elliot Stroud und Stürmer Abdul-Malik Manneh den Verein verlassen, zudem ist Stawitsky nicht im Kader.
Mjällby wird voraussichtlich erneut eine defensive Taktik mit wenig Ballbesitz wählen und auf lange Bälle auf Jacob Bergström sowie Standardsituationen setzen.
Salzburg hat in dieser Saison in Pflichtspielen auf eigenem Platz noch kein Gegentor kassiert, was die Defensive stark macht.