ZSKA Sofia
QarabağDas torlose Remis im Hinspiel der zweiten Runde der Europa-League-Qualifikation zwischen ZSKA Sofia und Qarabag Agdam lässt alles offen. Nun kehrt die Entscheidung nach Bulgarien zurück, wo die Hausherren auf den Heimvorteil bauen. Die Frage ist, ob es den Roten Armen gelingt, diesen Trumpf auszuspielen und den erfahreneren Aserbaidschaner die Europa-League-Teilnahme zu verwehren.
Das 0:0 in Baku war für ZSKA Sofia die bisher beste Saisonleistung. Die Bulgaren neutralisierten die Angriffe Qarabags durch eine kompakte und disziplinierte Defensivarbeit. Herausragend agierte dabei Innenverteidiger Jean-Philippe Gbamen, der im Sommer von Metz kam und über 90 Minuten hinweg Zuverlässigkeit und Kaltschnäuzigkeit ausstrahlte. Auch Torwart Fedor Lapoukhov glänzte mit mehreren Paraden gegen gefährliche Abschlüsse.
Trainer Christo Janew gelang es zudem, die Formkurve in der heimischen Liga wieder nach oben zu biegen. Nach dem 0:0 gegen Slavia Sofia zum Auftakt erkämpfte sich das Team am vergangenen Montag einen 3:2-Auswärtssieg bei Botev Plovdiv. Dass die Partie so kräftezehrend war, lag auch an der Rotation: Janew wechselte gleich sechsmal und unterstrich damit, dass die Europa-League Priorität hat. Die Stammkräfte wurden für das Rückspiel geschont.
Qarabag war mit zwei souveränen 3:0-Erfolgen gegen den isländischen Vertreter Vestri in die Saison gestartet. Die Neuzugänge Jaly Muaddib und Zakaria Savo drückten dem Spiel ihren Stempel auf und waren an vier der sechs Treffer beteiligt. Gegen ZSKA allerdings stießen die Aserbaidschaner auf eine gut organisierte Abwehr, die sie nicht knacken konnten: 56 Prozent Ballbesitz, 14 Torschüsse (9 aufs Tor) und eine Flut von acht Eckbällen – aber kein Tor.
Der Grund liegt in der Taktik: ZSKA gestattete Qarabag keine Entfaltung im Zentrum und zwang die Gäste auf die Flügel, wo die Angriffe in der dichten Defensive verpufften. In solchen Situationen sind schnelle Seitenwechsel und zweite Bälle entscheidend. Trainer Gurban Gurbanov hatte eine ganze Woche Zeit, um diese Probleme zu beheben. Da die aserbaidschanische Meisterschaft noch nicht begonnen hat, konnte er sich voll auf die Partie konzentrieren.
ZSKA Sofia (4-4-2): Lapoukhov – Pastor, Rodrigues, Iwanow, Martino – Ebong, Gbamen, Jordschau, Sensi – Godoy, Pittas Es fehlen: – Trainer: Christo Janew
Qarabag (4-2-3-1): Kochalski – Silva, Guseinow, Varkonyi, Langa – Jankovic, Bikalo – Kaschtschuk, Borges, Zubir – Savo Es fehlen: – Trainer: Gurban Gurbanow
Der Belgier
ZSKA Sofia4-4-2
Qarabağ4-2-3-1Ich bleibe dabei: Diese Mannschaft wirkt nach dem Gegentor im Hinspiel wie gelähmt. Die mentale Blockade ist offensichtlich – sie kann den Treffer nicht verarbeiten und spielt verkrampft. Im Rückspiel wird sich zeigen, ob sie daraus lernt oder weiter an diesem Ball festhält. Meine Prognose ist klar: Solange die Mannschaft sich nicht von diesem Rückschlag befreit, wird sie im Rückspiel erneut Probleme bekommen. Die Verunsicherung sitzt tief, und ich sehe keine schnelle Besserung.
Ich bleibe dabei: Diese Mannschaft wirkt nach dem Gegentor im Hinspiel wie gelähmt. Die mentale Blockade ist offensichtlich – sie kann den Treffer nicht verarbeiten und spielt verkrampft. Im Rückspiel wird sich zeigen, ob sie daraus lernt oder weiter an diesem Ball festhält. Meine Prognose ist klar: Solange die Mannschaft sich nicht von diesem Rückschlag befreit, wird sie im Rückspiel erneut Probleme bekommen. Die Verunsicherung sitzt tief, und ich sehe keine schnelle Besserung.
Das Rückspiel wird am 30. Juli 2026 um 20:00 Uhr in Bulgarien ausgetragen. Der genaue Spielort wurde im Bericht nicht genannt.
Im Bericht wird keine spezifische Wette oder Prognose genannt. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Entscheidung nach dem torlosen Hinspiel offen ist und ZSKA Sofia auf den Heimvorteil setzt.
Der Bericht hebt hervor, dass ZSKA Sofia nach dem 0:0 in Baku und dem Heimvorteil in guter Form ist. Qarabag wird jedoch als erfahrener eingestuft, aber die bulgarische Mannschaft hat defensiv überzeugt. Ein klarer Favorit wird nicht genannt.
Laut den voraussichtlichen Aufstellungen fehlen bei beiden Teams keine Spieler. Es wurden keine Verletzungen oder Sperren im Bericht erwähnt.
ZSKA Sofia gewann sein letztes Ligaspiel mit 3:2 gegen Botev Plovdiv und zeigte im Hinspiel eine starke Defensivleistung. Qarabag startete mit zwei 3:0-Siegen in die Saison, konnte aber im Hinspiel gegen ZSKA kein Tor erzielen.