Anderlecht
HammarbyDie explosive Offensive von Hammarby hat die junge Mannschaft von Anderlecht nicht eingeschüchtert, und so reist das Duell mit einem 1:1-Unentschieden nach Belgien. Die Gastgeber des anstehenden Spiels haben ein geschlossenes Training ohne fremde Blicke abgehalten – bereiten sie vielleicht eine taktische Überraschung vor? Wir werden sehen, womit die „Violetten“ den schwedischen Gegner überraschen.
Die Belgier starteten die Saison ohne einige Schlüsselspieler und mit einem neuen Trainer. Der Klub verlor Stars wie Flügelstürmer Thorgan Hazard (15 Tore, 11 Vorlagen in 46 Spielen) und Mittelfeldspieler Yari Verschaeren (2 Tore, 4 Vorlagen in 38 Partien), doch große Neuverpflichtungen folgten auf die Abgänge nicht. Dem neuen Coach Vitor Bruno wurde das Vertrauen geschenkt, Talente aus der zweiten Mannschaft zu entwickeln und mit den vorhandenen Ressourcen zu arbeiten.
Entgegen den besorgten Erwartungen fand der Spezialist sofort einen Draht zu seinen neuen Schützlingen. In den Testspielen feierten die „Violetten“ drei Siege in vier Partien und waren in der Europa League gegen Hammarby nah am Erfolg. Den knappen Sieg konnten sie nur aufgrund der Roten Karte für den jungen Mittelfeldspieler Nathan Saliba nicht über die Zeit retten – ein deutlicher Hinweis auf die fehlende Erfahrung im Team.
Zu Hause ist von Anderlecht solider Fußball zu erwarten. In der Europapokal-Qualifikation des Vorjahres holte die Mannschaft in drei Heimspielen zwei Siege, darunter ein deutliches 3:0 gegen den moldauischen Vertreter Sheriff und ein knappes 1:0 gegen das starke schwedische Team Häcken.
Die Schweden starteten mit hervorragender Form in die Europapokal-Saison. Nach der WM-2026-Pause feierte das Team drei Siege in Folge in der schwedischen Liga und erzielte dabei in jedem Spiel mindestens zwei Tore. Die Mannschaft festigte ihren Status als torreichstes Heimteam, und vor dem Spiel verkündete der Trainer der „Grün-Gelben“, dass seine Schützlinge offensiven Fußball mit hohem Aggressionslevel bei der Ballrückeroberung spielen würden.
Doch bereits in der sechsten Minute des Spiels gegen Anderlecht (1:1) kassierte Hammarby ein Gegentor und konnte erst in der Schlussphase durch Frank Adjei ausgleichen – ein Spieler, der zuvor in 13 Ligaspielen nur einen Treffer erzielt hatte. Die Offensivreihe mit Viktor Lind (6 Tore, 4 Vorlagen in 15 Saisonspielen), Paulos Abraham (8 Tore, 3 Vorlagen in 15 Partien), Montader Madjed (5 Tore in 15 Spielen) und Nahir Besara (5 Tore, 5 Vorlagen in 15 Begegnungen) blieb stumm.
Am Wochenende gegen Brommapojkarna (1:1) verzichtete der Trainer von Hammarby auf Rotation und setzte auf die stärkste Elf, um das Selbstvertrauen der Spieler zu stärken. Ohne Erfolg. Bei 65% Ballbesitz und einem Expected Goals-Wert von 1,64 gelang nur ein Treffer. Diese Entscheidung ist nachvollziehbar, denn auswärts in Europapokal-Spielen präsentieren sich die „Grün-Gelben“ manchmal besser als zu Hause. In der Vorsaison blieb das Team beim starken Rosenborg (0:0) ohne Gegentor und besiegte den belgischen Vertreter Charleroi (2:1).
Anderlecht (4-4-2): Coosemans – Maamar, Petro, Biancon, Augustinsson – Ljansana, Kana, Ambros, Nga Kana – Sikan, Seke
Verletzt/gesperrt: Kamara, Sardella, Hatenboer, Hey (alle verletzt), Saliba (gesperrt) Cheftrainer: Vitor Bruno
Hammarby (4-2-3-1): Hahn – Skoglund, Eriksson, Winter, Persson – Teki, Karlsson – Madjed, Besara, Lind – Abraham
Verletzt/gesperrt: Kone (verletzt) Cheftrainer: Henrik Rudström
In der Saison 2025/26 leitete der serbische Referee 23 offizielle Spiele und hat sich als Schiedsrichter etabliert, der gerne hart bestraft. Im Schnitt pfiff Danilo Nikolić 26,1 Fouls pro Spiel und zeigte durchschnittlich 3,83 Gelbe Karten.
Prognosen zum Spiel Anderlecht gegen Hammarby erscheinen bald.
Das Spiel steigt am 30.07.2026 um 20:30 Uhr in Belgien, genauer gesagt im Heimstadion von Anderlecht.
Laut der taktischen Analyse ist Anderlecht zu Hause solide und hat in der Europa-League-Qualifikation des Vorjahres zwei von drei Heimspielen gewonnen. Hammarby hingegen zeigte zuletzt eine schwache Offensive, sodass die Gastgeber als Favorit gelten.
Anderlecht wird als Favorit angesehen, da sie zu Hause stark auftreten und Hammarby in den letzten Spielen offensiv enttäuschte.
Anderlecht gewann drei von vier Testspielen und zeigte in der Europa League eine starke Leistung, während Hammarby in den letzten beiden Partien nur Unentschieden holte und die Offensive blieb.
Ja, bei Anderlecht fehlen die verletzten Kamara, Sardella, Hatenboer und Hey sowie der gesperrte Saliba. Bei Hammarby ist nur Kone verletzt.
Das Hinspiel endete 1:1, wobei Anderlecht in Führung ging und Hammarby erst in der Schlussphase durch Frank Adjei ausglich.