PAOK
Dynamo KiewDas erste Duell in der zweiten Qualifikationsrunde zur UEFA Europa League zwischen PAOK und Dynamo Kiew entschieden die Griechen mit 3:2 für sich. Nun steht die ukrainische Mannschaft vor einer schwierigen Aufgabe: Sie muss in Thessaloniki einen Rückstand aufholen, um die Chance auf den Einzug in die nächste Runde zu wahren. Doch die Mannschaft von Alessio Lisci hat bereits bewiesen, dass sie Gegner für Defensivfehler bestrafen und schnelle Angriffe effektiv nutzen kann. Die Unterstützung der heimischen Fans wird dabei ein zusätzlicher Trumpf sein. Können die Gäste das Spiel drehen, oder setzen die Hausherren ihren Weg im Europapokal fort?
Ein Trainerwechsel ist immer ein Risiko. Doch mit der Verpflichtung von Lisci scheint die PAOK-Führung alles richtig gemacht zu haben. Die Mannschaft zeigt bereits den für den italienischen Trainer typischen Spielstil: intensives Pressing, schnelles Zurückerobern des Balls nach Ballverlusten und gefährliche Aktionen in schnellen Angriffen. Das Konzept geht auf – das Team gewann drei von vier Testspielen und erzielte dabei 13 Tore bei sechs Gegentreffern.
In ähnlich glanzvoller Manier sicherten sich die Griechen den Erfolg im ersten Pflichtspiel der Saison gegen Dynamo Kiew (3:2). Trotz eines frühen Gegentores gelang es PAOK, die Initiative zu übernehmen. Sie bestraften den Gegner regelmäßig für dessen langsames Umschalten nach Ballverlusten und für freie Räume zwischen den Linien. Das erste Tor bereiteten die Griechen durch einen schnellen Vertikalangriff vor, die beiden weiteren Tore folgten nach anhaltendem Druck im Strafraum. Besonders hervorzuheben ist Giannis Konstantelias, der einen Treffer und eine Vorlage beisteuerte.
Das Team zeigte sich in der Sommer-Vorbereitung in guter Form und gewann drei von fünf Testspielen bei einem Torverhältnis von 10:6. Das nährte die Hoffnung auf einen erfolgreichen Saisonstart. Doch bereits in den Duellen mit Universitatea Cluj in der ersten Qualifikationsrunde zur Europa League wurde deutlich, dass Dynamo Kiew mit einigen Problemen zu kämpfen hat. Das Hauptproblem war die Chancenverwertung: Die heutigen Gäste erzielten in beiden Partien kein einziges Tor, gaben 44 Schüsse ab (12 aufs Tor) und besiegten den Gegner erst im Elfmeterschießen (4:2).
Auch im ersten Aufeinandertreffen mit PAOK ließ die Chancenverwertung zu wünschen übrig. Trotz zweier erzielter Tore scheiterte Matvey Ponomarenko in der zweiten Halbzeit zweimal bei einem Alleingang am Torwart. Darüber hinaus legten die Griechen die Defensivschwächen der Kiewer offen. Besonders schwach präsentierte sich Taras Mykhavko – in seiner Zone kreierte der Gegner immer wieder gefährliche Momente. Aufgrund der angespannten Personalsituation gibt es jedoch keinen gleichwertigen Ersatz für Mykhavko, weshalb wir ihn wohl erneut in der Startelf sehen werden.
PAOK (4-2-3-1): Pavlenka – Kenny, Chatzidiakos, Michailidis, Gomez – Zafiris, Santamaria – Zivkovic, Konstantelias, Taison – Mitu
Fehlen werden: Ali, Despodov, Meite, Chalov (alle verletzt)
Cheftrainer: Alessio Lisci
Dynamo Kiew (4-3-3): Neshcheret – Kendzera, Bilovar, Mykhavko, Dubinchak – Pikhalyonok, Brazhko, Shaparenko – Voloshyn, Ponomarenko, Guerrero
Fehlen werden: Vivcharenko, Popov, Salenko, Zakharchenko, Osypenko, Ramadani, Kabaev (alle verletzt), Mykhaylenko, Tymchyk (beide fraglich)
Cheftrainer: Ihor Kostyuk
Der Unparteiische zeichnet sich durch eine strenge Leitung aus. Im Durchschnitt zeigt er 4,45 Gelbe Karten, 0,21 Rote Karten und gibt 0,32 Elfmeter. In Europapokal-Spielen ahndet der Pole Vergehen noch härter: 5,5 Gelbe Karten pro Spiel, 0,35 Platzverweise und 0,35 Strafstöße.
Hauptprognose: Das erste direkte Duell (3:2) hat bestätigt, dass PAOK in hervorragender Form ist und sich bereits an den Stil des neuen Cheftrainers angepasst hat. Dynam
PAOK4-2-3-1
Dynamo Kiew4-3-3Prognosen zum Spiel PAOK gegen Dynamo Kiew erscheinen bald.
Das Spiel wird am 30.07.2026 um 19:45 Uhr im Stadion von PAOK in Thessaloniki ausgetragen.
Die Hauptprognose ist ein Sieg von PAOK zu einer Quote von 1,73.
PAOK gilt als Favorit, da sie das Hinspiel mit 3:2 gewonnen haben, in hervorragender Form sind und Heimvorteil genießen.
Bei PAOK fehlen Ali, Despodov, Meite und Chalov (alle verletzt). Dynamo Kiew muss unter anderem auf Vivcharenko, Popov, Salenko und Kabaev (alle verletzt) sowie Mykhaylenko und Tymchyk (fraglich) verzichten.
PAOK gewann das erste Duell in der zweiten Qualifikationsrunde mit 3:2 gegen Dynamo Kiew.