Red Bull Salzburg
PafosIm „Salzburg“ beginnt eine neue Ära. Die Mannschaft durchläuft einen massiven Umbruch, weshalb der Start in die Europapokalsaison alles andere als einfach wird. Der Gegner erweist sich als maximal unangenehm: Der zypriotische Klub Paphos hat bereits in der letzten Runde mit einem spektakulären Comeback seinen Pokalcharakter bewiesen und ist bereit, dem Favoriten Paroli zu bieten.
Die Verpflichtung von Danny Röhl markiert einen weiteren Schritt im Neuaufbau des österreichischen Schwergewichts. Die Saisonvorbereitung verlief durchwachsen: Trotz vier Siegen in Testspielen wirkte das Team gegen starke Gegner unrund, der Höhepunkt waren zwei Niederlagen an einem einzigen Tag – gegen Gamba Osaka (0:3) und Basaksehir (1:2). Der Auftakt in der Meisterschaft gegen Hartberg gestaltete sich als zäher Arbeitssieg (1:0) durch ein Tor in der 89. Minute. Salzburg versucht unter Röhl, aggressiven Fußball mit Schwerpunkt auf Flügelangriffe zu spielen und kreiert aktiv Chancen, bleibt aber in der Defensive extrem anfällig. Im Duell mit Paphos könnten Abstimmungsprobleme in den Umschaltphasen und Lücken zwischen den Linien zum Hauptrisiko werden.
Die Salzburger haben im Sommer über 77 Millionen Euro durch Verkäufe von Führungsspielern wie Joan Gadu, Jannik Schuster und Adam Dagim eingenommen. Von den 35 Millionen Euro, die in Neuzugänge investiert wurden, stechen besonders der 19-jährige offensive Mittelfeldspieler Bartosz Mazurek und Rechtsverteidiger Nicolas Veratschnig hervor, von denen man sich Impulse für die Kreativabteilung erhofft. Der Integrationsprozess der Neuzugänge ist jedoch noch lange nicht abgeschlossen, und die Atmosphäre wird durch einen internen Konflikt belastet: Edmund Baido wurde aufgrund von Konzentrationsmangel im Zuge eines möglichen Transfers zu Brügge vom Spielbetrieb ausgeschlossen. Die Situation wird durch Verletzungen der Verteidiger Stefan Lainer und Jon Melberg verschärft. Die Ausfälle in der Hintermannschaft verringern die Zuverlässigkeit des Teams in der eigenen Hälfte, und es ist fraglich, ob der erneuerte Angriff defensive Fehler kompensieren kann.
Der Saisonstart für die Zyprioten gestaltete sich schwierig: In den Sommer-Testspielen taten sie sich schwer, kompakte Abwehrreihen zu knacken, verloren gegen Jagiellonia (0:1) und spielten unentschieden gegen Jablonec (0:0). Der Start in die Europa League offenbarte jedoch das wahre Potenzial der Mannschaft. Nach einer Auswärtsniederlage gegen Hajduk Split (0:2) gelang Paphos ein Heim-Comeback und ein deutlicher 4:0-Sieg nach Verlängerung. Die Fähigkeit, systematisch Druck aufzubauen, ein rettendes Tor in der Schlussphase zu erzielen (die Inselbewohner stellten in der 91. Minute auf 2:0) und den Gegner in der Verlängerung zu überrollen, zeugt von einem starken Charakter. Diese Aggressivität in den Umschaltphasen und die Fähigkeit, schnell in den Angriff überzugehen, werden eine ernsthafte Prüfung für Salzburg sein, dessen Abwehr regelmäßig freie Räume offen lässt.
Im Sommer setzte die Vereinsführung auf gezielte Leihen. Torhüter Radoslaw Maje
Red Bull Salzburg4-2-3-1
Pafos4-3-3Die
Die letzten Spiele von beiden Teams waren eine einzige Torparty – da sehe ich keinen Grund, warum das jetzt anders sein sollte. Beide Mannschaften spielen offensiv, lassen hinten aber auch gerne mal was anbrennen. Das ist genau die Mischung, die für viele Tore sorgt.
Ich bin überzeugt, dass wir heute wieder mindestens drei Treffer sehen werden. Die Defensivreihen sind nicht sattelfest, und vorne haben beide genug Qualität, um das auszunutzen. Total über ist für mich der logische Weg.
Die letzten Spiele von beiden Teams waren eine einzige Torparty – da sehe ich keinen Grund, warum das jetzt anders sein sollte. Beide Mannschaften spielen offensiv, lassen hinten aber auch gerne mal was anbrennen. Das ist genau die Mischung, die für viele Tore sorgt.
Ich bin überzeugt, dass wir heute wieder mindestens drei Treffer sehen werden. Die Defensivreihen sind nicht sattelfest, und vorne haben beide genug Qualität, um das auszunutzen. Total über ist für mich der logische Weg.
Die
Das Spiel findet am 6. August 2026 um 19:00 Uhr statt. Der genaue Austragungsort wird im Bericht nicht genannt, aber es ist das Hinspiel der Europa-League-Qualifikation.
Salzburg wird als Favorit angesehen, aber der Bericht betont, dass der Gegner Pafos maximal unangenehm ist und dem Favoriten Paroli bieten kann.
Salzburg durchläuft einen massiven Umbruch und hatte eine durchwachsene Vorbereitung mit zwei Niederlagen an einem Tag. Der Saisonstart in der Meisterschaft war ein zäher 1:0-Arbeitssieg in der 89. Minute.
Ja, die Verteidiger Stefan Lainer und Jon Melberg sind verletzt. Zudem wurde Edmund Baido aufgrund von Konzentrationsmangel im Zuge eines möglichen Transfers vom Spielbetrieb ausgeschlossen.
Pafos zeigte ein spektakuläres Comeback: Nach einer 0:2-Auswärtsniederlage gegen Hajduk Split gewannen sie zu Hause 4:0 nach Verlängerung, mit einem Tor in der 91. Minute zum 2:0.
Salzburgs Defensive ist extrem anfällig, mit Abstimmungsproblemen in Umschaltphasen und Lücken zwischen den Linien. Die Ausfälle in der Hintermannschaft verringern die Zuverlässigkeit in der eigenen Hälfte.