Ferencváros
GórnikAls Drittrunden-Qualifikant der Europa League empfängt Ferencváros zu Hause Górnik Zabrze. Die Ungarn haben bereits zwei Runden des Turniers überstanden und dabei durchaus anspruchsvolle Gegner ausgeschaltet. Die Polen hingegen sind aus der Champions League gegen Fenerbahçe ausgeschieden, haben aber wertvolle Erfahrung gesammelt. Hilft diese den Gästen, dem Favoriten Paroli zu bieten, oder verschaffen sich die Hausherren vor dem Rückspiel eine komfortable Ausgangsposition?
Der Klub unter der Leitung des neuen Trainers Balázs Borbély ist souverän in die Europacup-Saison gestartet. Nach dem Aufwärmen gegen das serbische Vojvodina (5:1 in der Summe beider Spiele) bestanden die Ungarn den Härtetest gegen den niederländischen Vertreter Twente Enschede (4:3). Nach einem 2:1-Auswärtssieg wurde das Rückspiel zu einem wahren Thriller: Nachdem Toon Ramakers per Elfmeter die Führung erzielt hatte, musste Ferencváros bereits in der 36. Minute nach einer Roten Karte für Philipp Rommens in Unterzahl weitermachen. Die Mannschaft stellte sich um – hielt mustergültig im tiefen Block aus und verdoppelte den Vorsprung durch einen blitzsauberen Konter in der 50. Minute. Obwohl Twente in der Schlussphase noch ein 2:2-Unentschieden erzwang, bewahrten die Paraden von Dénes Dibusz und die Abgeklärtheit der Abwehr den Ungarn den Einzug in die nächste Runde. Besonders hervorzuheben ist Stürmer Lenny Joseph, der in dieser Begegnung drei Tore erzielte.
Allerdings forderte der Fokus auf die Europacupspiele seinen Tribut in der ungarischen Meisterschaft. Die tiefe Rotation führte zu einer Niederlage gegen Paksi FC (2:4) und einem Unentschieden gegen Vasas (0:0), was die mangelnde Eingespieltheit und Kreativität der Reservisten offenbarte. Borbély lobte zwar den Kampfgeist seiner Schützlinge in Europa, forderte aber vor dem Duell mit dem polnischen Górnik, die Lässigkeit im nationalen Wettbewerb abzulegen. Der Trainer verlangt von seiner Mannschaft, die einheitliche europäische Mentalität und maximale Intensität über die gesamten 90 Minuten beizubehalten, um auf beiden Hochzeiten gleichermaßen überzeugend zu agieren.
Die Polen starteten ihre internationale Saison im Gegensatz zum Gegner in der Champions League. Als Gegner stand sofort der türkische Spitzenklub Fenerbahçe auf dem Programm, gegen den Górnik nicht bestehen konnte (0:1, 1:1), aber dennoch eine anständige Figur abgab. In beiden Partien setzten die Schützlinge von Michał Gašparík auf einen disziplinierten Mittelblock und schnelle Vorstöße, doch der Klassenunterschied der Spieler machte sich letztlich bemerkbar. Am auffälligsten in diesen Spielen war Rechtsverteidiger Michał Sáček. Er war nicht nur in der Defensive zuverlässig, sondern half auch aktiv im Angriff mit: Das einzige Tor ging auf sein Konto.
Parallel zu den Europacup-Spielen muss sich Górnik auch auf die nationalen Turniere konzentrieren, in denen es bisher nur einen Sieg gegen Śląsk Wrocław (2:1) zum Saisonauftakt in der Ekstraklasa gab. Den polnischen Supercup verspielte der Klub hingegen mit einer Niederlage gegen Lech Posen (1:3). Um sich ganz auf das bevorstehende Treffen mit Ferencváros konzentrieren zu können, verlegten die Polen das Meisterschaftsspiel gegen Korona Kielce (ursprünglich für den 1. August geplant) auf einen späteren Zeitpunkt. Nun steht das Team von Gašparík vor der Aufgabe, die disziplinierte Spielweise, die es gegen Fenerbahçe gezeigt
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Górnik4-3-3Prognosen zum Spiel Ferencváros gegen Górnik erscheinen bald.
Das Spiel der 3. Qualifikationsrunde zur Europa League findet am 05.08.2026 um 20:15 Uhr statt. Ferencváros hat Heimrecht.
Laut der Analyse geht Ferencváros als Favorit ins Spiel. Die Ungarn haben bereits zwei Runden überstanden und dabei starke Gegner wie Twente Enschede ausgeschaltet.
Ferencváros überzeugte in der Europa League mit Siegen gegen Vojvodina und Twente, zeigte aber in der ungarischen Liga Schwächen (Niederlage gegen Paksi, Remis gegen Vasas). Górnik schied in der Champions League gegen Fenerbahçe aus, sammelte aber wertvolle Erfahrung und verlegte ein Meisterschaftsspiel, um sich voll auf dieses Duell zu konzentrieren.
Bei Ferencváros ist Stürmer Lenny Joseph hervorzuheben, der im letzten Europapokalspiel drei Tore erzielte. Für Górnik ist Rechtsverteidiger Michal Sáček wichtig, der sowohl defensiv zuverlässig ist als auch offensiv Akzente setzt (ein Tor gegen Fenerbahçe).
Ja, Philipp Rommens fehlt aufgrund einer Roten Karte, die er im Rückspiel gegen Twente Enschede erhielt. Die Mannschaft musste damals in Unterzahl weiterspielen und wird nun auf ihn verzichten müssen.