ZSKA
Spartak TrnavaDer bulgarische ZSKA Sofia geht als klarer Favorit in das Rückspiel des Viertelfinales der Conference-League-Qualifikation. Nach einem torlosen Remis im Hinspiel in der Slowakei haben die „Armeeklub“-Mannschaften nun den Heimvorteil auf ihrer Seite. Spartak Trnava zeigte in früheren Testspielen Schwächen in der Defensive, doch können die Gäste dem stärkeren Gegner erneut Paroli bieten?
Unter Trainer Aleksandar Aleksandrov präsentierte sich ZSKA im Hinspiel diszipliniert und pragmatisch. In Trnava hielten die Bulgaren das Spiel offen (50 % Ballbesitz), überließen dem Gegner zwar mehr Schüsse, versperrten aber alle gefährlichen Räume vor dem eigenen Tor. Von 15 Torschüssen der Slowaken gingen nur zwei aufs Gehäuse – ein Beleg für die defensive Stabilität. Das 0:0 war ein wichtiges Auswärtsergebnis. Zusätzlich bestätigte der 2:1-Erfolg im nationalen Meisterschaftsspiel gegen Botev Vratsa die gute körperliche Verfassung des Teams.
Der slowakische Klub unter dem Spanier Michal Múñoz versuchte im Heimspiel, die Initiative zu ergreifen und drängte auf die Führung. Mit 15 Torschüssen und 7 Eckbällen war die Offensive präsent, doch die letzte Präzision fehlte – nur zwei Versuche erreichten den Torhüter. Spartak tut sich schwer, gut organisierte und kompakte Abwehrreihen zu knacken. Nach dem Europapokal-Auswärtsspiel folgte ein enttäuschendes 1:1 gegen das schwächere Skalica im eigenen Stadion, was einen gewissen Formknick unterstreicht. Bereits in Testspielen gegen Kroměříž (1:3) und Samorin (2:2) offenbarte die Mannschaft zudem defensive Anfälligkeiten.
Die Partie leitet der Österreicher Walter Altmann. Im Jahr 2026 (Anm.: vermutlich 2024/25) pfiff er zwei Spiele der U21-Europameisterschaftsqualifikation und zeigte dabei eine strenge Linie: durchschnittlich 5 Gelbe Karten und 21,5 Fouls pro Begegnung. Rote Karten oder Strafstöße gab es in diesen Partien nicht.
ZSKA Sofia ist dem Gegner im Kaderwert fast dreifach überlegen und kann im heimischen Stadion selbstbewusst auftreten. Die Mannschaft gewann zwei der letzten vier Pflichtspiele, während Spartak Trnava nur eines der vergangenen acht Duelle für sich entscheiden konnte – und das überraschend gegen Besiktas (3:2). Niederlagen gegen Kroměříž (1:3) und Teplice (0:2) zeigen mangelnde Konstanz. Das Rückspiel wird für die Slowaken daher eine schwere Aufgabe.
Wette: Sieg ZSKA Sofia – Quote 1,92. Wir schätzen die Wahrscheinlichkeit auf 56 % (alles über 1,82 ist spielbar).
Wette: Unter 2,5 Tore – Quote 1,80. Die Bedeutung des Rückspiels und das torlose Hinspiel sprechen nicht für eine torreiche Partie. ZSKA wird zwar dominieren, aber nicht viele Chancen kreieren. Bei drei der letzten fünf Spiele der Bulgaren blieb der Under 2,5. Auch Spartak agierte zuletzt defensiver: Das 0:0 gegen ZSKA und das 1:1 gegen Skalica waren „niedrige“ Spiele. Wir erwarten, dass beide Teams nicht forcieren. Wahrscheinlichkeit: 61 % (alles über 1,70 ist spielbar).
Prognosen zum Spiel ZSKA gegen Spartak Trnava erscheinen bald.
Das Spiel wird am 28. Juli 2026 um 19:30 Uhr im heimischen Stadion von ZSKA Sofia ausgetragen.
Es wird ein Sieg von ZSKA Sofia mit einer Quote von 1,92 empfohlen, sowie eine Wette auf unter 2,5 Tore mit einer Quote von 1,80.
ZSKA Sofia geht als klarer Favorit ins Spiel, da sie im Kaderwert fast dreifach überlegen sind und den Heimvorteil nutzen.
ZSKA Sofia zeigte defensive Stabilität und gewann zwei der letzten vier Pflichtspiele. Spartak Trnava hingegen konnte nur eines der letzten acht Duelle für sich entscheiden und hat defensive Schwächen offenbart.
Das Hinspiel endete torlos, wobei ZSKA Sofia diszipliniert verteidigte und nur zwei von 15 Torschüssen des Gegners zuließ. Spartak Trnava hatte mehr Ballbesitz, aber wenig Präzision im Abschluss.