St. Gallen
BenficaDer FC St. Gallen hat sich erstmals seit 2020 wieder für die Qualifikation zur Europa League qualifiziert, doch das Los beschert dem Klub einen Gegner von enormer Güte. Im Hinspiel der zweiten Runde treffen die Schweizer auf Benfica Lissabon, einen Verein, der in diesem Wettbewerb jedes Mal die K.o.-Phase erreicht hat, wenn er daran teilnahm.
Nach der vergangenen Saison wurde der Klub zum zweiten Mal in Folge Vizemeister. Der Erfolg hatte jedoch einen anderen Beigeschmack: Die Mannschaft stellte mit einer Tordifferenz von 72:47 und 70 Punkten in der höchsten Spielklasse persönliche Rekorde auf. Zudem gelang es ihr erstmals seit 1969, den nationalen Pokal zu gewinnen. Doch nun wartet auf die Schweizer eine Prüfung ganz anderer Dimension. In der Vorbereitung testeten sie bereits ihre Kräfte gegen Norwich City und Olympique Lyon – und kassierten zwei deftige Niederlagen (0:3, 3:6). Und Benfica verfügt über eine noch gefährlichere Offensive.
St. Gallen hält sich auf dem Transfermarkt bislang zurück. Zwar wurde der beste Torschütze der vergangenen Saison (18 Tore in 41 Spielen), Alessandro Vogt, verkauft, doch mit Andrin Hunziker (12 Tore, 4 Vorlagen in 44 Spielen für Winterthur) fand man einen adäquaten Ersatz. Nennenswerte weitere Transfers gab es weder in die eine noch in die andere Richtung. Aliu Baldé unterschrieb einen festen Vertrag – zuvor hatte der Flügelspieler ein starkes Leihjahr hingelegt (11 Tore, 1 Vorlage in der Liga, 4 Tore, 4 Vorlagen im Pokal).
Im Sommer war Benfica bereit, den Weg mit José Mourinho weiterzugehen, obwohl man in der Meisterschaft nur den dritten Platz belegt hatte. Ein wichtiger Punkt: Die „Adler“ blieben dabei ohne eine einzige Niederlage. Doch der „Special One“ entschied sich für einen Wechsel zu Real Madrid, und an seine Stelle trat Marco Silva. Dieser war zuletzt vor zehn Jahren im Europapokal aktiv, als er bei Olympiakos arbeitete. In puncto Trainererfahrung auf internationaler Bühne hat der Klub viel verloren. Spielpraxis hatten die meisten Akteure in diesem Sommer kaum: Sechs Spieler nahmen an der Weltmeisterschaft teil, die anderen bestritten nur zwei Testspiele – gegen Flamengo (1:2) und Villarreal (2:0). Beide Klubs sind St. Gallen in jeder Hinsicht deutlich überlegen. Im bevorstehenden Match werden die Portugiesen den Ball häufiger besitzen als in den Testspielen, was ihnen mehr Möglichkeiten eröffnet, Torchancen zu kreieren.
In diesem Transferfenster verabschiedete sich die Mannschaft von ihrem Kapitän Nicolás Otamendi. Ein herber Verlust, doch der Verteidiger ist bereits 38 Jahre alt. Die Rolle des Abwehrchefs kann nun ein anderer namhafter Spieler übernehmen – Clément Lenglet (60 Champions-League-Einsätze). Vielversprechend ist die Verpflichtung von Jakub Kamiński: Der Pole war ein Systemspieler beim 1. FC Köln (7 Tore, 5 Vorlagen in 34 Bundesliga-Spielen) und kann jede Position in Angriff und Mittelfeld besetzen. Benfica wird in gewohnten Formationen auflaufen und sollte daher keine Abstimmungsprobleme haben.
Pairetto zählt zu den strengen Unparteiischen. In der vergangenen Serie-A-Saison zückte er im Schnitt 5,3 Mal pro Spiel die gelbe Karte – häufiger als jeder andere Schiedsrichter. Auch auf internationaler Bühne lässt der Italiener den Spielern wenig durchgehen: In insgesamt 11 Einsätzen zeigte er durchschnittlich 4,36 Gelbe Karten pro Spiel und pfiff 24,91 Fouls.
Hauptprognose: Benfica ist ein äußerst erfahrener Europapokal-Kämpfer, der definitiv zu den Top 8 der Titelanwärter in der Europa League zählt. In der Qualifikation hat er ohnehin keine Konkurrenz, erst recht nicht gegen den aktuellen Gegner. St. Gallen erreicht erst zum vierten Mal in seiner Geschichte diesen Wettbewerb und zeigte sich in der Saison 2024/25 unter Enrico Maassen selbst auf Conference-League-Niveau schwach: ein Sieg und drei Niederlagen in sechs Spielen sowie die schlechteste Defensivbilanz (18 Gegentore). Beunruhigend ist auch, wie die Hausherren im Sommer gegen Norwich und Lyon auftraten. Der Kader der „Ad
Ich gehe fest davon aus, dass in dieser Partie mehr als zwei Tore fallen werden. Die offensive Ausrichtung beider Teams und die bisherige Bilanz sprechen klar für eine torreiche Begegnung. Daher setze ich selbstbewusst auf diese Prognose – die Wahrscheinlichkeit ist auf meiner Seite.
Ich setze auf die Wette, dass in der Partie zwischen St. Gallen und Benfica beide Teams treffen werden. Der Kern meiner Argumentation ist der feste Glaube an ein Tor der Heimmannschaft. St. Gallen wird vor den eigenen Fans mutig auftreten und sich die nötigen Chancen erarbeiten. Benfica ist offensiv viel zu stark, um in diesem Spiel torlos zu bleiben. Die Ausgangslage spricht klar für diese Kombination.
Ich gehe fest davon aus, dass in dieser Partie mehr als zwei Tore fallen werden. Die offensive Ausrichtung beider Teams und die bisherige Bilanz sprechen klar für eine torreiche Begegnung. Daher setze ich selbstbewusst auf diese Prognose – die Wahrscheinlichkeit ist auf meiner Seite.
Ich setze auf die Wette, dass in der Partie zwischen St. Gallen und Benfica beide Teams treffen werden. Der Kern meiner Argumentation ist der feste Glaube an ein Tor der Heimmannschaft. St. Gallen wird vor den eigenen Fans mutig auftreten und sich die nötigen Chancen erarbeiten. Benfica ist offensiv viel zu stark, um in diesem Spiel torlos zu bleiben. Die Ausgangslage spricht klar für diese Kombination.
Das Spiel wird am 23.07.2026 um 20:00 Uhr ausgetragen. St. Gallen hat Heimrecht, der genaue Austragungsort ist im Bericht nicht genannt.
Benfica Lissabon ist der klare Favorit. Der portugiesische Klub zählt zu den Top-Anwärtern auf den Europa-League-Titel und hat deutlich mehr internationale Erfahrung als St. Gallen.
St. Gallen kassierte in der Vorbereitung zwei deftige Niederlagen gegen Norwich City (0:3) und Olympique Lyon (3:6). Benfica absolvierte nur zwei Testspiele – eine 1:2-Niederlage gegen Flamengo und ein 2:0 gegen Villarreal.
St. Gallen verkaufte seinen besten Torschützen Alessandro Vogt, holte aber mit Andrin Hunziker einen adäquaten Ersatz. Benfica verlor Kapitän Nicolás Otamendi, verpflichtete dafür Clément Lenglet und Jakub Kamiński.
Die Hauptprognose lautet auf einen Sieg von Benfica mit einem Handicap von -1,5 Toren bei einer Quote von 2,08. Benfica gilt als erfahrener Europapokal-Kämpfer, während St. Gallen zuletzt auch auf Conference-League-Niveau schwache Leistungen zeigte.