Egnatia
CeljeIm zweiten Qualifikationsspiel zur Champions League empfängt Egnatia im heimischen Stadion Celje. Die Albaner starten bereits die dritte Saison in Folge ihre europäische Kampagne im prestigeträchtigsten Klubwettbewerb Europas, doch zum ersten Mal in ihrer Geschichte haben sie diese Runde erreicht. Die Slowenen hingegen verfügen über reiche Erfahrung auf internationalem Parkett: In den letzten beiden Spielzeiten schafften sie es bis in die Play-offs der Conference League. Können die Hausherren ihr Märchen fortschreiben, oder setzen sich die Gäste durch?
In den letzten Jahren hat sich die Mannschaft enorm weiterentwickelt. Egnatia wurde in den vergangenen drei Spielzeiten Meister der albanischen Liga. Allerdings gelang es ihr nie, die erste Hürde der Champions-League-Qualifikation zu überwinden. In dieser Kampagne machten die Schützlinge von Nevil Dede einen historischen Schritt nach vorne, indem sie den moldawischen Vertreter Petrocub (1:1, 6:1) besiegten. Auswärts zeigten die Hausherren ein flexibles und organisiertes Spiel und hielten in Unterzahl ein Unentschieden. Anschließend zerlegten sie den Gegner zu Hause in einer brillanten Offensivshow. Einer der Schlüsselspieler auf dem Feld war der Sommerneuzugang Eneo Bitri, der nicht nur für Stabilität in der Abwehr sorgte, sondern auch ein Tor erzielte.
Zu den guten Nachrichten gehört auch, dass Kapitän Albano Aleksi nach seiner Sperre wegen einer Roten Karte im ersten Spiel gegen Petrocub wieder einsatzbereit ist. Seine Rückkehr ins Mittelfeld ist nicht nur eine Verstärkung des Kaders, sondern die Wiederherstellung des Bindeglieds zwischen Abwehr und Angriff. Vor dem Spiel gegen Celje werden Aleksis Gelassenheit und Führungsqualitäten für Egnatia besonders wertvoll sein.
Die Mannschaft begann ihre Vorbereitung auf die neue Saison Ende Juni mit fünf Testspielen: Siege gegen Shkëndija (1:0) und MTK (4:3), Unentschieden gegen Čukarički (1:1) und Istra (1:1) sowie eine Niederlage gegen Hajduk Split (0:1). Wie man sieht, waren die Ergebnisse durchwachsen. Das ist nicht verwunderlich, denn Celje verlor eine Reihe von Schlüsselspielern, darunter den besten Torschützen der letzten slowenischen Meisterschaft, Nikita Iosifov (12 Tore), sowie die Stammverteidiger Žan Karničnik und Juanjo Nieto. Als Ersatz wurden Veton Tusha von Drita, Matić Ivanšek von Bravo, Alfa Diounkou von Omonia Nikosia und Pijus Širvys von Maribor verpflichtet. Alle waren Schlüsselfiguren in ihren vorherigen Vereinen. Der Anpassungsprozess läuft noch, und die Neuzugänge brauchen Zeit, um sich ins Team zu integrieren.
Genau aus diesem Grund gelang es den Schützlingen von Vítor Campelos nicht, die slowenische Meisterschaft mit einem Sieg zu beginnen. Am Wochenende konnte Celje den Außenseiter Mura nicht bezwingen und spielte 2:2 unentschieden. Die Rolle des Anführers übernahm Svit Sešlar, der in der Offensive aktiv war und beide Tore seiner Mannschaft erzielte. Von den Neuzugängen konnte sich nur Tusha mit einer Torvorlage auszeichnen. Die erste ernsthafte Bewährungsprobe wartet jedoch in den Europapokalen auf den Klub – im Spiel gegen Egnatia müssen die Slowenen beweisen, dass der Umbruch sie nicht daran hindert, ihre Ziele in der Champions League zu erreichen.
Ein strenger Schiedsrichter, der kein grobes Spiel duldet und Vergehen im Keim erstickt. In der letzten Saison leitete er 27 Spiele – 142 gelbe Karten (durchschnittlich 5,25), 8 Platzverweise und 8 Strafstöße. Darunter waren auch 3 Europapokalspiele: 16 gelbe Karten (5,33 pro Spiel) und 1 Elfmeter.
Hauptprognose: In dieser Begegnung gilt Celje als Favorit. Doch im ersten Spiel wirkt der Status der Gäste fragwürdig. Mehrere Faktoren sprechen für Egnatia. Erstens spielen die Albaner zu Hause, wo sie in der letzten Saison nur 4 von 22 Spielen verloren haben. Auch in Europapokalen präsentiert sich die Mannschaft in heimischer Umgebung selbstbewusst –
Ich setze auf ein Unentschieden in dieser Partie. Auch wenn Célé als klarer Favorit gilt, traue ich ihnen einen Auswärtssieg nicht zu. Die Statistik spricht für meine Einschätzung, und ich bleibe dabei: Hier wird es eine Punkteteilung geben.
Ich bin überzeugt, dass sie mindestens zwei Tore gegen ihre Gegner erzielen werden. Ihre Offensive ist stark genug, um die Abwehrreihen des Gegners mehrfach zu durchbrechen, und ich sehe keine Anzeichen, dass sie an diesem Spieltag ihre Durchschlagskraft einbüßen. Das ist keine bloße Hoffnung, sondern eine realistische Einschätzung ihrer aktuellen Form und Spielstärke.
Ich bin überzeugt, dass in dieser Partie viele Tore fallen werden. Die offensive Ausrichtung beider Mannschaften spricht eine klare Sprache – hier wird es definitiv nicht an Treffern mangeln. Ich lese die Angriffsbewegungen und erwarte eine torreiche Begegnung, bei der die Verteidigungen kaum etwas entgegensetzen können. Daher setze ich selbstbewusst auf eine hohe Toranzahl.
Ich prognostiziere, dass in diesem Spiel beide Mannschaften jeweils genau ein Tor erzielen werden. Meine Einschätzung basiert auf der ausgeglichenen Formkurve und der offensiven Ausrichtung beider Teams – ich erwarte einen offenen Schlagabtausch, der mit einem 1:1 endet. Daher lautet meine Wette: Jede Mannschaft trifft einmal.
Ich bin überzeugt, dass Egnatia auch in dieser Partie wieder viele Eckbälle zulassen wird. Die Gastgeber haben in der Vergangenheit konsequent eine hohe Anzahl an Eckbällen an ihre Gegner abgegeben – ein Muster, das sich auch heute fortsetzen dürfte. Daher sehe ich hier klaren Wert auf einer entsprechend hohen Eckballzahl des Gegners.