Sheriff
St. GallenWenn der FC Sheriff Tiraspol und der FC St. Gallen im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde zur Conference League aufeinandertreffen, kreuzen sich die Wege zweier Teams, die ihre Ambitionen in der Europa-League-Qualifikation begraben mussten. Die Moldauer wurden dabei von Israels Meister Maccabi Tel Aviv mit einem ernüchternden Gesamtergebnis von 0:6 aus dem Wettbewerb gefegt. Die Schweizer hingegen trotzten dem portugiesischen Giganten Benfica Lissabon ein 2:1-Heimsieg ab, ehe sie im Rückspiel chancenlos blieben. Nun suchen beide Mannschaften im dritten europäischen Wettbewerb ihr Glück.
Die Europacup-Reise der Moldauer begann in der ersten Qualifikationsrunde der Europa League mit einer zähen Angelegenheit gegen den slowenischen Vertreter Aluminij. Nach einem torlosen Heimspiel genügte ein knapper 1:0-Auswärtserfolg zum Weiterkommen. In der zweiten Runde folgte jedoch ein Debakel: Eine 0:5-Heimniederlage gegen Maccabi Tel Aviv und ein 0:1 im Rückspiel offenbarten eine eklatante Klassendifferenz. Während die Mannschaft aus Tiraspol im nationalen Ligabetrieb mit einem 5:1-Kantersieg gegen Bălți und einem 3:2-Erfolg über Petrocub Hincesti beeindruckte, herrscht auf internationalem Parkett seit zwei Partien absolute Torflaute. Die Ursachen liegen auf der Hand: Ein mangelhaftes Gegenpressing und eine zu geringe Dichte im eigenen Strafraum führen gegen organisierte Gegner zu strukturellen Problemen.
Die letzten fünf Pflichtspiele über alle Wettbewerbe ergaben eine Bilanz von zwei Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen. Der Schnitt von 1,6 erzielten Toren pro Partie steht einem Gegentorschnitt von 1,8 gegenüber. Besonders die Heimauftritte der laufenden Saison geben Anlass zur Sorge: In den letzten fünf Heimspielen erzielte der Klub lediglich sieben Treffer. Personell gibt es keine Sperren, und im Offensivspiel ruhen die Hoffnungen vor allem auf Mittelfeldmotor Dhoraso Klas und Angreifer Juan Carlos Pineda.
Die Schweizer starteten ihre europäische Saison in der zweiten Runde der Europa League und warteten dort mit einer faustdicken Überraschung auf. Ein 2:1-Heimsieg gegen Benfica Lissabon ließ kurzzeitig von einer Sensation träumen, doch das 0:5 im Rückspiel in Portugal machte diese Hoffnungen zunichte. In der Liga und auf internationalem Parkett zeigt das Team von Trainer Peter Zeidler einen mutigen, offensiv ausgerichteten Fußball. Die Flügelzange wird dabei hervorragend bespielt, und gegen jeden Gegner kreiert die Mannschaft zahlreiche Torchancen. Die Kehrseite der Medaille: Die ausgeprägte Offensivfreude führt auswärts immer wieder zu Anfälligkeiten in der Defensive.
In der laufenden Saison bestritt St. Gallen insgesamt vier Pflichtspiele, von denen drei gewonnen wurden und eines verloren ging. Der Schnitt von 1,75 erzielten Toren pro Partie steht einem Gegentorschnitt von 2,25 gegenüber. Auswärts gelang ein 3:2-Erfolg beim FC Vaduz, während man in Lissabon deutlich unterlag. Verletzungsbedingte Ausfälle gibt es nicht, und die größte Offensivgefahr geht von Stürmer Andrin Hunziker und Flügelspieler Christian Witzig aus.
Die Partie wird vom schwedischen Referee Adam Ladebäck geleitet. In der laufenden Europacup-Saison kam er bereits in einem Spiel der Champions-League-Qualifikation zum Einsatz, in dem er fünf Gelbe Karten zeigte und 18 Fouls pfiff. In der vergangenen Saison 2025/26 lag sein Schnitt bei 3,25 Gelben Karten pro Partie über alle Wettbewerbe. Der Unparteiische lässt eine körperbetonte Spielweise zu und greift selten zu strengen Strafen.
Tipp 1: Sieg für St. Gallen – Quote 1,85
Die Ausgangslage ist klar: Sheriff hat bei der Begegnung mit kompakt stehenden europäischen Gegnern massive Defensivprobleme – fünf Gegentore im eigenen Stadion gegen Maccabi Tel Aviv sprechen eine deutliche Sprache. St. Gallen hingegen präsentiert sich in bestechender Form, gewann drei von vier Pf
Prognosen zum Spiel Sheriff gegen St. Gallen erscheinen bald.
Das Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde zur Conference League zwischen Sheriff Tiraspol und St. Gallen findet am 6. August 2026 um 19:00 Uhr statt.
Laut der Wettempfehlung ist St. Gallen der Favorit. Der Tipp lautet auf einen Sieg der Schweizer mit einer Quote von 1,85.
Sheriff zeigte in den letzten fünf Pflichtspielen eine durchwachsene Bilanz mit zwei Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen. St. Gallen hingegen gewann drei seiner vier Pflichtspiele in der laufenden Saison und präsentiert sich offensivstark.
Laut dem Bericht gibt es bei beiden Teams keine Sperren oder verletzungsbedingten Ausfälle. Sheriff hofft auf Mittelfeldmotor Dhoraso Klas und Angreifer Juan Carlos Pineda, St. Gallen auf Stürmer Andrin Hunziker und Flügelspieler Christian Witzig.
Sheriff hat massive Defensivprobleme gegen kompakt stehende europäische Gegner. Im eigenen Stadion kassierte man fünf Gegentore gegen Maccabi Tel Aviv, was auf eine wacklige Abwehr hindeutet.
St. Gallen zeigte auswärts eine gemischte Bilanz: Ein 3:2-Erfolg beim FC Vaduz steht einer deutlichen 0:5-Niederlage in Lissabon gegenüber. Die offensive Spielweise führt zu Anfälligkeiten in der Defensive.