Panathinaikos
PaksPanathinaikos konnte aus Ungarn einen knappen Sieg entführen und damit ein starkes Zeichen für den Einzug in die nächste Runde der Conference League setzen. Doch Paksi FC bewahrte sich die Spannung, indem sie in der Schlussphase noch den Ehrentreffer erzielten. Gelingt den Gästen die Wende im Rückspiel, oder helfen die heimischen Fans den Griechen erneut zum Sieg?
Die Griechen bestätigten ihre Favoritenrolle in dieser Paarung mit dem 2:1-Auswärtssieg in Ungarn. Panathinaikos dominierte die gesamte Partie (60 % Ballbesitz, 18 Torschüsse, 6 aufs Tor) und erspielte sich in der zweiten Halbzeit so viele Chancen, dass das Ergebnis durchaus höher hätte ausfallen können. Besonders auffällig war Santino Andino, der das gegnerische Tor regelmäßig bedrohte und den zweiten Treffer erzielte. Auch die Neuzugänge fügten sich gut ein: Stefan de Vries verlieh der Abwehr mehr Stabilität, während Étienne Camara das Mittelfeld kontrollierte und sich aktiv in die Angriffe einschaltete.
Diesem Erfolg ging eine solide Vorbereitung unter dem neuen Cheftrainer Jakob Neestrup voraus, der der Mannschaft schnell seinen Spielstil – pragmatisch, aber nicht ohne Durchschlagskraft – vermitteln konnte. In den Testspielen zeigte Panathinaikos Vielseitigkeit: Kantersiege gegen Helmond (4:0) und Grasshoppers (3:0), ein Erfolg gegen Ajax (3:1) – was die Fähigkeit unterstreicht, Chancen souverän zu verwerten –, aber auch eine Niederlage gegen Rapid (1:4). Diese Schlappe offenbarte eine Schwäche in der Defensive, die man vor den Pflichtspielen aufarbeiten konnte – wie man sieht, mit Erfolg.
Die Ungarn starteten die Saisonvorbereitung bereits Mitte Juni und bestritten zehn Testspiele. Einerseits setzte sich Paksi FC souverän gegen starke Gegner durch (z. B. 4:0 gegen Osijek, 4:3 gegen Slaven). Andererseits leistete sich der Klub unerklärliche Einbrüche: eine Niederlage gegen den unterklassigen Kozármisleny aus der zweiten Liga (0:3) und eine klare Pleite im letzten Test gegen Austria (1:4). Dies deutet auf ein systemisches Defensivproblem hin: Die Mannschaft verliert häufig die Konzentration und kann unter Druck nicht stabil stehen.
Gegen Panathinaikos zeigte sich diese Anfälligkeit in voller Härte: Bei 15 Torschüssen brachten die Ungarn nur zwei aufs Tor, und der Wendepunkt war ein Eigentor von Gábor Vas in der Schlussphase der ersten Halbzeit. Dennoch bewies das Team Moral: Der eingewechselte Dániel Bede traf in der 71. Minute und zeigte, dass Paksi FC über Mittel verfügt, um für Gefahr zu sorgen. Der Sieg gegen Ferencváros (4:2) zum Start der Meisterschaft wird der Mannschaft vor der Reise nach Griechenland zusätzliches Selbstvertrauen geben, könnte aber auch ein zweischneidiges Schwert sein. Das Spiel war kräftezehrend, und in Athen wird jeder Konzentrationsverlust teuer bestraft.
Panathinaikos (4-3-3): Peña – Tsapras, de Vries, Touba, Kyriakopoulos – Jagusić, Camara, Gnezda-Čerin – Zaroury, Tetteh, Andino
Es fehlen: Ingason, Kalabria (beide verletzt)
Cheftrainer: Jakob Neestrup
Paksi FC (3-4-2-1): Kovácsik – Szekeres, Vas, Szabó – Lenzsér, Windecker, Balogh, Zeke – Papp, Hahn – Szalán
Es fehlen: –
Cheftrainer: György Bognár
Der Niederländer hat sich als zurückhaltender und fairer Unparteiischer einen Namen gemacht. Im Schnitt zeigt er 2,32 Gelbe Karten, 0,08 Rote Karten und gibt 0,24 Strafstöße. In
Panathinaikos4-3-3
Paks3-4-2-1Prognosen zum Spiel Panathinaikos gegen Paks erscheinen bald.
Das Spiel wird am 30. Juli 2026 um 20:30 Uhr in Athen, Griechenland, ausgetragen.
Panathinaikos geht als Favorit ins Rückspiel, nachdem sie das Hinspiel in Ungarn mit 2:1 gewonnen haben und nun vor heimischem Publikum spielen.
Bei Panathinaikos fehlen die verletzten Ingason und Kalabria.
Paksi FC zeigte in der Vorbereitung starke Leistungen, aber auch schwache Phasen. Zum Saisonstart in der Meisterschaft besiegten sie Ferencváros mit 4:2, was zusätzliches Selbstvertrauen gibt.
Der niederländische Schiedsrichter Marc Nagtegaal pfeift die Partie. Er gilt als zurückhaltend und fair.