Paide
ZiraAuf dem Ausweichstadion „Pärnu Rannastaadion“ empfängt der estnische Vertreter Paide Linnameeskond den aserbaidschanischen Klub Zirə FK zum Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde der UEFA Conference League. Die Hausherren gehen nach einer vernichtenden Niederlage in der heimischen Liga in die Partie, die erschreckende Lücken in der Defensive offenbarte. Die Gäste hingegen sind nach einem perfekten Start in den Europapokal im Hochgefühl und gehen als haushohe Favoriten in die Begegnung.
Der estnische Klub steckt mitten in der Saison und belegt den vierten Platz in der Meistriliiga. In der ersten Qualifikationsrunde der Conference League setzte sich Paide recht souverän gegen den litauischen Vertreter FC Hegelmann durch (1:1 auswärts, 3:0 zu Hause). Die Generalprobe vor dem Duell mit den Aserbaidschanern geriet jedoch zur Katastrophe: Am 19. Juli kassierte die Mannschaft eine demütigende 2:5-Pleite gegen den Tabellenmittelfeldverein FC Harju und offenbarte dabei eine völlige Hilflosigkeit gegen schnelle Konter des Gegners. In den vergangenen beiden Europapokal-Kampagnen gelang es den Esten nicht, nennenswerte Erfolge zu erzielen; sie schieden in frühen Qualifikationsrunden aus.
Ein Grund für die Unbeständigkeit ist der erzwungene Umbau im Angriff. Im Sommer verlor Paide seinen wichtigsten kreativen Aktivposten – den gambischen Linksaußen Suso, der für eine klubrekordverdächtige Ablösesumme von 350.000 Euro verkauft wurde. Der Verlust der explosiven Geschwindigkeit auf der Flanke zwang das Trainerteam, den Schwerpunkt auf den Abschluss durch die Mitte zu verlagern. Als vereinsloser Spieler wurde der 35-jährige estnische Nationalspieler-Veteran Henri Anier verpflichtet, der aus asiatischen Ligen zurückkehrte. Seine enorme Erfahrung und sein Torriecher sollen den Mangel an Dribbelstärke auf den Flügeln kompensieren. Anier hat bereits Wirkung gezeigt: Im desaströsen Spiel gegen Harju erzielte er einen Doppelpack, doch seine Bemühungen reichen nicht aus, um die Probleme in der Abwehrreihe zu kaschieren.
Der aserbaidschanische Klub Zirə startet erst in seine offizielle Saison, hat jedoch bereits bewiesen, dass er sich in einer idealen Verfassung befindet. In der ersten Qualifikationsrunde ließen die Schützlinge des einheimischen Trainerstabs keine Zweifel am georgischen Vertreter Torpedo Kutaissi aufkommen und zerlegten den Gegner mit einem Gesamtergebnis von 6:0 (Siege von 3:0 zu Hause und auswärts). Wie die Esten schaffte es Zirə in den Spielzeiten 2024/25 und 2025/26 nicht in die Gruppenphase der Europapokalwettbewerbe, doch die aktuelle Kampagne erscheint vielversprechend.
Der Schlüssel zu diesem souveränen Start ist die geschickte Arbeit auf
Ich warte geduldig auf zwei Tore – das ist mein klares Ziel für diese Partie. Die Mannschaft ist der Favorit auf den Einzug in die Conference League, und das spiegelt sich auch in meiner Einschätzung wider. Mit dieser Überzeugung gehe ich die Wette an, denn die Qualität und der Druck liegen auf ihrer Seite.
Ich warte geduldig auf zwei Tore – das ist mein klares Ziel für diese Partie. Die Mannschaft ist der Favorit auf den Einzug in die Conference League, und das spiegelt sich auch in meiner Einschätzung wider. Mit dieser Überzeugung gehe ich die Wette an, denn die Qualität und der Druck liegen auf ihrer Seite.
Das Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde zur Conference League wird am 23. Juli 2026 um 18:00 Uhr im Pärnu Rannastaadion in Estland ausgetragen.
Zirə geht als haushoher Favorit in die Partie, nachdem sie in der ersten Runde Torpedo Kutaissi mit 6:0 besiegten, während Paide zuletzt eine 2:5-Pleite in der Liga kassierte.
Paide setzte sich gegen den litauischen Klub FC Hegelmann durch (1:1 auswärts, 3:0 zu Hause). Zirə gewann gegen den georgischen Vertreter Torpedo Kutaissi mit 3:0 und 3:0.
Paide verkaufte im Sommer seinen wichtigsten Flügelstürmer Suso für eine Rekordablöse und verpflichtete den 35-jährigen estnischen Stürmer Henri Anier, der bereits einen Doppelpack erzielte.
Paide kassierte eine demütigende 2:5-Heimniederlage gegen den Mittelfeldklub FC Harju und zeigte große Abwehrschwächen. Zirə hingegen ist nach einem perfekten Start in den Europapokal mit zwei souveränen Siegen im Hochgefühl.