Bolívar
GrêmioBolívar trifft im ersten Play-off-Spiel der Copa Sudamericana auf Grêmio. Der entscheidende Faktor dieser Partie ist das Hochland von La Paz, wo das Estadio Hernando Siles auf 3.582 Metern über dem Meeresspiegel liegt. Brasilianische Teams tun sich traditionell schwer mit diesen physischen Belastungen, was den Gastgebern einen enormen Vorteil verschafft.
Bolívar belegte in seiner Copa-Libertadores-Gruppe den dritten Platz und kämpft nun in der Copa Sudamericana weiter. Zu Hause in La Paz zeigt der Klub beeindruckende Leistungen: Im bolivianischen Liga-Alltag deklassierte man Guabirá mit 4:0, auf internationalem Parkett wurde Fluminense mit 2:0 besiegt. Nur in seltenen Heimspielen ließ die Mannschaft Punkte liegen, etwa bei der 1:3-Niederlage gegen Independiente Rivadavia.
In sechs Gruppenspielen des internationalen Turniers erzielten die Bolivianer sechs Tore und kassierten acht Gegentreffer. Diese Zahlen zeigen defensive Schwächen, die jedoch durch die Heimstärke und die effektive Offensive kompensiert werden. Im eigenen Stadion erzielt der Klub im Schnitt zwei Tore pro Partie – unabhängig von der Klasse des Gegners.
Grêmio beendete die Gruppe F der Copa Sudamericana auf dem zweiten Platz, hinter Montevideo City Torque. In der brasilianischen Serie A hat der Klub große Auswärtsprobleme: Niederlagen gegen Mirassol (1:2) und Corinthians (1:3) sind Belege dafür. Auf fremden Plätzen siegten die Brasilianer nur gegen unterlegene Gegner wie Confiança aus der Serie C im Copa do Brasil (3:0).
In sechs Gruppenspielen erzielten die Gäste acht Tore und kassierten lediglich drei Gegentreffer. Das spricht für eine solide Defensive, doch die Reise ins Höhenstadion reduziert das Abwehrpotenzial drastisch. In Auswärtsspielen kassiert die Mannschaft fast immer Gegentore – gegen Gegner jeder Spielstärke.
Der Sieger dieser Zweierbegegnung im Sechzehntelfinale der Play-offs zieht ins Achtelfinale der Copa Sudamericana ein und trifft dort auf den brasilianischen Klub São Paulo. Für die Gastgeber ist es überlebenswichtig, sich vor dem Rückspiel in Brasilien einen Vorteil zu verschaffen. Die Gäste werden versuchen, den Schaden im Hochland so gering wie möglich zu halten.
Bei Bolívar ist Stürmer Martín Cauteruccio die zentrale Figur im Angriff. Er absolvierte in der laufenden Saison 13 Spiele und erzielte neun Tore. Seine Fähigkeit, sich für Pässe freizulaufen und Chancen zu verwerten, wird vor dem gegnerischen Tor entscheidend sein.
Der offensive Leader des brasilianischen Teams ist Stürmer Martin Braithwaite. Der Däne stand in 20 Partien dieser Saison in der Startelf und traf sechsmal. Seine Erfahrung hilft dem Team, in schwierigen Auswärtsspielen Bälle zu halten und Nadelstiche zu setzen.
Hauptprognose: Sieg Bolívars – Quote 1.65
Angesichts des immensen Höhenfaktors haben die Hausherren einen riesigen Vorteil. Bolívar gewann vier der letzten fünf Heimspiele und erzielte dabei im Schnitt zwei Tore pro Partie. Grêmio hingegen verlor drei der letzten fünf Auswärtsspiele in der brasilianischen Serie A, in denen die Spieler selbst auf Meereshöhe schnell ermüden. Die erwarteten Torwerte bestätigen, dass die Brasilianer auswärts mehr Chancen zulassen als zu Hause. Ein Sieg der Gastgeber erscheint sehr überzeugend. Wir schätzen die Wahrscheinlichkeit eines Bolívar-Siegs auf 65 % (alles über einer Quote von 1,54 ist spielbar).
Prognose auf das Torergebnis: Über 2,5 Tore – Quote 1.82
In vier der letzten sechs Heimspiele des bolivianischen Klubs fielen mehr als 2,5 Tore. In der Höhe verlieren die gegnerischen Verteidiger schnell an Frische, was besonders in der zweiten Halbzeit zu großen Lücken in der Abwehr führt. Bolívar übt zu Hause regelmäßig Druck aus und erzielt zwei bis drei Tore. Wir bewerten die Wahrscheinlichkeit für über 2,5 Tore mit 59 % (alles über einer Quote von 1,69 ist spielbar).
Prognosen zum Spiel Bolívar gegen Grêmio erscheinen bald.
Das Spiel findet am 24. Juli 2026 um 00:00 Uhr im Estadio Hernando Siles in La Paz, Bolivien, statt.
Bolívar ist der klare Favorit aufgrund des Höhenvorteils. Die Hauptprognose ist ein Sieg Bolívars mit einer Quote von 1,65.
Das Stadion liegt auf 3.582 Metern über dem Meeresspiegel, was brasilianischen Teams wie Grêmio traditionell große physische Probleme bereitet und Bolívar einen enormen Vorteil verschafft.
Bolívar gewann vier der letzten fünf Heimspiele und erzielte dabei im Schnitt zwei Tore pro Partie, darunter ein 2:0-Sieg gegen Fluminense in der Copa Libertadores.
Bei Bolívar ist Stürmer Martín Cauteruccio mit neun Toren in 13 Spielen der zentrale Angreifer. Bei Grêmio ist der offensive Leader Martin Braithwaite mit sechs Toren in 20 Partien entscheidend.
Ja, die Prognose lautet auf über 2,5 Tore mit einer Quote von 1,82, da in vier der letzten sechs Heimspiele Bolívars mehr als 2,5 Tore fielen.