Bochum
HerthaIm Vonovia Ruhrstadion läuten der VfL Bochum und Hertha BSC den Auftakt der neuen Zweitligasaison ein. Beide Teams starten mit einem weißen Blatt in die Spielzeit, und das direkte Duell zweier gestandener Mittelfeldmannschaften aus dem Vorjahr gibt den Ton für den weiteren Saisonverlauf vor.
In der vergangenen Saison landete Bochum mit 44 Punkten (elf Siege, elf Remis, zwölf Niederlagen, Torverhältnis 49:47) auf Rang neun. Die Mannschaft agierte im Mittelfeld mit 1,44 Treffern pro Partie.
Die Vorbereitung verlief vielversprechend: Testspielsiege ohne Gegentreffer gegen den walisischen Erstligisten Swansea City (2:0) und den belgischen Klub Royal Antwerpen (1:0) sowie Unentschieden gegen Ajax Amsterdam (1:1) und Sheffield United (0:0). Dazu ein 3:2-Erfolg gegen Rot-Weiß Oberhausen. Die einzige Niederlage setzte es gegen Werder Bremen (0:2). Das positive Fazit: eine überaus solide Defensive mit nur fünf Gegentoren in sechs Partien, davon drei Spiele ohne Gegentreffer.
Hertha beendete die vergangene Runde mit 51 Punkten (14 Siege, neun Remis, elf Niederlagen) auf Position sieben. Das Torverhältnis von 47:44 spiegelt die offensiven Schwächen defensiven Probleme wider – zuletzt kassierte man ein schmerzhaftes 1:6 gegen Arminia Bielefeld.
Im Sommer setzte Berlin voll auf offensive Wucht. In Testspielen wurden unterklassige Gegner regelrecht deklassiert (15:0 gegen Frohnauer, 9:0 gegen Lichtenberg). Auch gegen höherklassige Teams zeigte man sich überzeugend: Siege gegen den Lokomotive Leipzig (3:1) und den österreichischen Ligakonkurrenten WSG Tirol (3:2), Unentschieden gegen den 1. FC Köln (2:2) und Mamelodi Sundowns (1:1). Die Mannschaft blieb ungeschlagen und setzt verstärkt auf hohes Pressing.
Bochum gelang eine mustergültige Transferperiode. Der Verkauf des defensiven Mittelfeldtalents Lenz an die TSG 1899 Hoffenheim brachte rund zehn Millionen Euro. Mit den Einnahmen wurden gezielt ablösefreie Spieler geholt: Der 27-jährige Chokay vom griechischen Spitzenklub Panathinaikos verleiht dem Zentrum mit seiner Zweikampfhärte und Europapokalerfahrung mehr Stabilität – was sich in den weißen Westen der Vorbereitung widerspiegelt. Im Angriff kommt der 29-jährige Hanslik
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Prognosen zum Spiel Bochum – Hertha erscheinen bald.
Das Spiel wird am 7. August 2026 um 20:30 Uhr im Vonovia Ruhrstadion in Bochum ausgetragen.
Die Übertragungsrechte für die 2. Bundesliga liegen bei Sky und Sport1, der genaue Sender wird kurz vor Spielbeginn bekannt gegeben.
Ein klarer Favorit ist nicht auszumachen. Beide Teams starten mit einer weißen Weste in die Saison und gehören zu den etablierten Mittelfeldmannschaften der Liga.
Bochum zeigte in der Vorbereitung eine solide Defensive mit nur fünf Gegentoren in sechs Spielen, darunter drei Spiele ohne Gegentreffer. Sie gewannen unter anderem gegen Swansea City (2:0) und Royal Antwerpen (1:0).
Bochum verkaufte das defensive Mittelfeldtalent Lenz für rund zehn Millionen Euro an Hoffenheim und holte ablösefrei Chokay von Panathinaikos für mehr Stabilität im Zentrum sowie den 29-jährigen Hanslik für den Angriff. Hertha setzt im Sommer auf offensive Verstärkung.
Hertha setzt verstärkt auf hohes Pressing und zeigte in der Vorbereitung offensive Wucht, etwa mit einem 15:0 gegen Frohnauer und einem 9:0 gegen Lichtenberg.