Arsenal
Borussia DortmundAutor: Noah Vogel — Fußball · Virslīga
Vor dem offiziellen Saisonstart lässt der FC Arsenal traditionsgemäß den Emirates Cup gegen einen eingeladenen Gast ausspielen. Vier Jahre in Folge sicherten sich die Londoner die Trophäe, doch diesmal gehen sie nicht nur als Titelverteidiger, sondern auch als amtierender Premier-League-Meister in die Partie. Hat Borussia Dortmund eine realistische Chance, die Serie zu durchbrechen?
Die „Gunners“ bereiten sich in einer ungewohnten Rolle auf die Saison vor – als Champions der Premier League und Finalisten der Champions League. Die erste Standortbestimmung nach der Sommerpause absolvierte die Mannschaft in einem geschlossenen Testspiel gegen MK Dons (3:0), bei dem vor allem experimentelle Formationen getestet wurden. In den folgenden Freundschaftsspielen gegen Girona (4:1) und Betis Sevilla (1:3) setzte Mikel Arteta von Beginn an die stärkstmögliche Elf ein. Alle Gegentreffer in der Partie gegen Betis fielen übrigens vor der Rotation in der Halbzeitpause.
Besonders hervorzuheben ist Neuzugang Christos Tzolis, der sich in allen drei Begegnungen mit einer Torbeteiligung auszeichnete (ein Tor und zwei Vorlagen). Neben dem Griechen und der festen Verpflichtung von Piero Incapie tätigte Arsenal keine spektakulären Einkäufe, auch wenn zeitweise intensiv über einen Wechsel von Vinicius Junior spekuliert wurde. Entscheidend ist jedoch, dass das gesamte Gerüst des Teams zusammengeblieben ist.
Viele Spieler, die an der Weltmeisterschaft teilnahmen, sind bereits voll ins Training eingebunden – darunter David Raya, Declan Rice, Mikel Merino, Martin Zubimendi, Eberechi Eze, Bukayo Saka und Noni Madueke, die mindestens das Halbfinale erreichten. Sie werden jedoch erst Anfang nächster Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Zudem fehlen verletzungsbedingt die Stammverteidiger William Saliba und Jurriën Timber. Der Kader ist also weit von der Optimalbesetzung entfernt, was jedoch motivierten Reservisten und jungen Talenten ihre Chance eröffnet. Der 16-jährige Max Dowman etwa steuerte im Spiel gegen Girona ein Tor und eine Vorlage bei.
Der BVB durchlief vor der Abreise nach London zwei Vorbereitungsphasen. Zunächst gab es zwei Testspiele in Deutschland gegen unterklassige Teams: ein 3:1 gegen Rot-Weiss und eine 1:2-Niederlage gegen das renommiertere Fortuna Düsseldorf. Ziel dieser Partien war in erster Linie die Sichtung junger Talente, weniger das Einstudieren eingespielter Abläufe. Für das Trainingslager in Japan reiste ein schlagkräftigerer Kader, allerdings kamen erst gegen Tokyo (1:0) einige zurückgekehrte Nationalspieler zum Einsatz. Nach dieser Begegnung und der Partie gegen Cerezo Osaka (0:1) lässt sich lediglich die Defensive loben, die jeweils weniger als 1,0 xGA (Expected Goals Against) zuließ. Im Bereich xG (Expected Goals) lag Borussia jedoch in beiden Spielen zurück (insgesamt 1,22 zu 1,55).
Die Weltmeisterschaft hat bei den „Schwaben“ noch tiefere Spuren hinterlassen als bei Arsenal, schließlich verfügt der BVB nicht über eine vergleichbar starke Bank. Hinzu kommt, dass im aktuellen Transferfenster Julian Brandt und Karim Adeyemi den Verein verlassen haben – zwar keine konstanten Leistungsträger, aber dennoch wichtige Figuren im Angriff. Gregor Kobel und Julian Ryerson haben kürzlich das Training wieder aufgenommen, doch es ist unwahrscheinlich, dass sie sofort in Spielen eingesetzt werden. Die verletzten Emre Can und Nico Schlotterbeck fehlen weiterhin, was im Zentrum der Abwehr eine personelle Lücke reißt. Die Sommerverpflichtung Joan Gadu gilt zwar als vielversprechend, hatte zuletzt jedoch mit Unwohlsein zu kämpfen – sein Einsatz ist fraglich.
Interessanterweise ist auch der bisher spektakulärste Neuzugang des BVB ein Grieche aus der belgischen Liga: Konstantinos Karetsas. Im Sommer absolvierte er noch ein volles Testspiel für Genk und trainiert nun bereits intensiv mit seiner neuen Mannschaft. Ein Debüt des offensiven Mittelfeldspielers in der anstehenden Partie ist daher durchaus denkbar.
Arsenal (4-3-3): Arrizabalaga – White, Mosquera, Incapie, Calafiori – Nwaneri, Lewis-Skelly, Havertz – Dowman, Gyökeres,
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Borussia Dortmund3-4-2-1Prognosen zum Spiel Arsenal – Borussia Dortmund erscheinen bald.
Das Freundschaftsspiel im Rahmen des Emirates Cup wird am 09.08.2026 um 15:00 Uhr ausgetragen. Austragungsort ist das Emirates Stadium in London.
Arsenal geht als amtierender Premier-League-Meister und viermaliger Emirates-Cup-Sieger in die Partie. Allerdings sind beide Teams personell geschwächt, sodass ein klarer Favorit schwer auszumachen ist.
Bei den Gunners fehlen verletzungsbedingt die Stammverteidiger William Saliba und Jurriën Timber. Zudem sind mehrere Nationalspieler wie David Raya oder Bukayo Saka erst Anfang nächster Woche wieder im Training – sie stehen nicht zur Verfügung.
Der BVB muss auf die verletzten Emre Can und Nico Schlotterbeck verzichten. Gregor Kobel und Julian Ryerson haben erst kürzlich das Training wieder aufgenommen, ein Einsatz ist unwahrscheinlich. Zudem verließen Julian Brandt und Karim Adeyemi den Verein.
Arsenal testete unter anderem gegen Girona (4:1) und Betis Sevilla (1:3), wobei die Gegentreffer gegen Betis erst nach der Halbzeit-Rotation fielen. Dortmund verlor in Japan gegen Cerezo Osaka (0:1) und ließ defensiv wenig zu, hatte aber Offensivprobleme (niedriger xG).