Freiburg
StraßburgAutor: Noah Vogel — Fußball · Virslīga
Der SC Freiburg hat sich in der Sommerpause bislang zurückgehalten und lediglich zwei Testspiele mit wechselhaften Ergebnissen absolviert. Dennoch präsentiert sich die Mannschaft stabiler als der verunsicherte RC Straßburg, der die gesamte Vorbereitung verpatzte. Die Franzosen lassen in ihren Testspielen konstant viele Chancen zu – und daran wird sich auch in dieser Partie nichts ändern.
Die Breisgauer stehen nach zwei Vorbereitungsspielen mit einer gemischten Bilanz da. Einem 3:1-Erfolg über Derby County (gespielt in zwei 60-Minuten-Hälften) folgte eine 0:3-Niederlage gegen den schwächeren Drittligisten Greuther Fürth (ausgetragen in vier 30-minütigen Abschnitten). Es ist schwierig, den genauen Formstand zu beurteilen, doch im Spiel gegen Derby zeigte Freiburg eine sehr aktive Offensive. Genau diese Durchschlagskraft könnte der löchrigen Straßburger Defensive große Probleme bereiten.
Der Kader wurde mit Mittelfeldspieler Engelhardt (von Como), Torhüter Mio Backhaus (von Werder Bremen) und Offensivspieler Yamamoto (vom VV St. Truiden) verstärkt. Gleichzeitig verließen jedoch zwei Schlüsselspieler den Verein: Der zentrale Mittelfeldspieler Manzambi wechselte für 60 Millionen Euro zu Aston Villa, und Mittelfeldakteur Merlin Röhl schloss sich für 25 Millionen Euro dem FC Everton an. Diese Abgänge haben die Kadertiefe und das eingespielte Gefüge spürbar geschwächt.
Die Vorbereitung der Elsässer war eine einzige Enttäuschung: Vier Niederlagen in Folge stehen zu Buche. Die Pleiten gegen starke Gegner wie Brighton (3:4) oder die deutliche 0:7-Klatsche gegen Sporting Lissabon sind noch erklärbar. Die Schlappen gegen Blackburn (0:2) und vor allem das 2:5 gegen den deutlich unterlegenen Drittligisten SV Elversberg lassen jedoch tief blicken. Die Abwehr von Straßburg agiert selbst gegen klar schwächere Gegner erschreckend schwach.
Der Klub verpflichtete Mittelfeldmann Giovanni Reyna (von Borussia Mönchengladbach), musste aber den zentralen Mittelfeldspieler Valentín Barco für 40 Millionen Euro an den FC Chelsea abgeben und Junior Mwanga an Le Havre verlieren. Der Verlust von Barco, einem der wichtigsten Akteure, hat die defensive Stabilität im Mittelfeldzentrum massiv beeinträchtigt.
Man kann nicht behaupten, dass Freiburg in den beiden Testspielen überragt hätte. Im Vergleich zu Straßburg sind die Breisgauer jedoch klar im Vorteil. Während Freiburg gegen Derby County zumindest eine ansprechende Leistung zeigte (3:1), hat Straßburg vier Pleiten in Folge kassiert und nichts Überzeugendes geboten. Einzig das enge 3:4 gegen Brighton sticht positiv heraus, immerhin gelangen dabei drei Treffer. Von den Franzosen erwarten wir auch in dieser Begegnung keinen Stabilitätsnachweis.
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Prognosen zum Spiel Freiburg – Straßburg erscheinen bald.