USV
SantosIm Play-off der Copa Sudamericana treffen der venezolanische Klub USV und der brasilianische Traditionsverein Santos aufeinander. Die emotionale Ausgangslage der Gastgeber nach dem tragischen Verlust des jungen Talents Berroterán sowie die schwache Auswärtsbilanz der Gäste prägen die Rahmenbedingungen dieser Begegnung. Ein Blick auf die aktuelle Verfassung beider Teams zeigt, wie sich diese Faktoren auf das Spiel auswirken könnten.
USV qualifizierte sich für die Copa Sudamericana, nachdem es in der Copa Libertadores in der Gruppe H den dritten Platz belegte. Mit neun Punkten aus drei Siegen und drei Niederlagen schafften die Venezolaner den Sprung in den niederrangigen Wettbewerb, um dort weiter um den kontinentalen Titel zu kämpfen.
Die Heimstärke des Klubs ist durchwachsen: In den letzten zehn Heimspielen holte USV vier Siege, drei Unentschieden und kassierte drei Niederlagen. Auffällig ist die Anfälligkeit gegen starke Gegner. In sechs Partien der Gruppenphase erzielte das Team sieben Tore, musste aber elf Gegentreffer hinnehmen. Im Schnitt kassieren die Gastgeber fast zwei Tore pro Spiel, während sie selbst etwas mehr als einen Treffer erzielen. Gegen gleichwertige Kontrahenten präsentieren sie sich jedoch deutlich stabiler.
Offensiv ist Juan Camilo Zapata der Schlüsselspieler. Der Stürmer stand in dieser Saison 13-mal in der Startelf und erzielte vier wichtige Tore. Seine Aktionen an der Spitze könnten im bevorstehenden Spiel entscheidend sein.
Santos erreichte das Play-off als Zweiter der Gruppe in der Copa Sudamericana. Die Brasilianer sammelten sieben Punkte, verbuchten einen Sieg, vier Unentschieden und eine Niederlage. Die Auswärtsbilanz ist offensichtlich schwach: Nur ein Sieg in den letzten zehn Auswärtsspielen, dazu fünf Unentschieden und vier Niederlagen.
Die Statistik der erzielten und kassierten Tore zeigt durchschnittliche Werte. In sechs Gruppenspielen traf das brasilianische Team achtmal und ließ sechs Gegentreffer zu. Die Defensive der Gäste präsentiert sich gegen Gegner auf Augenhöhe solide, doch die Offensive lässt oft die nötige Durchschlagskraft vermissen.
In der Abwehr sind die erfahrenen Spieler Adonis Frias, Zé Ivaldo und Escobar Gonzalo hervorzuheben, die maßgeblich dazu beigetragen haben, dass Santos in diesem Turnier nicht viele Gegentore kassierte. Eine zentrale Rolle im Aufbauspiel der Brasilianer spielt Stürmer Guilherme. In dieser Saison stand er regelmäßig in der Startelf und kreiert zahlreiche Chancen für seine Mitspieler. In 15 Startelfeinsätzen in allen Wettbewerben hat er sich zu einem der wichtigsten Vorbereiter in der Offensive der Gäste entwickelt.
Das Play-off wird in zwei Partien entschieden, sodass im ersten Spiel niemand überhastet agieren wird. Für die Venezolaner bietet das Heimspiel eine hervorragende Gelegenheit, sich eine gute Ausgangsposition für das schwierige Rückspiel in Brasilien zu verschaffen. Santos hingegen wird versuchen, defensiv kompakt zu stehen und zumindest ein Unentschieden mitzunehmen, um dann im heimischen Stadion alles klarzumachen.
Der größte Verlust für den venezolanischen Klub ist der tragische Tod des jungen Yimvert Berroterán infolge eines Erdbebens, weshalb das Spiel in eine andere Stadt verlegt wurde. Der Spieler absolvierte in dieser Saison vier Partien, und sein Fehlen wird die Mannschaft emotional belasten. Ansonsten sind die Führungsspieler der Gastgeber einsatzbereit.
Beim brasilianischen Team gibt es keine schwerwiegenden Verletzungen unter den Schlüsselspielern. Der Trainerstab wird die optimale Aufstellung mitbringen.
USV (Venezuela):
Santos (Brasilien):
Hauptprognose: USV verliert nicht – Quote 1.91
Die Gastgeber zeigen in heimischer Umgebung solide Leistungen und verloren nur drei ihrer letzten 15 Heimspiele. Die Brasilianer hingegen enttäuschen auswärts regelmäßig: Santos holte nur einen Sieg in
Prognosen zum Spiel USV gegen Santos erscheinen bald.