Stuttgart
ParisDer VfB Stuttgart und Paris FC treffen in einem Testspiel aufeinander, das für beide Teams eine Standortbestimmung sein soll. Während die Schwaben mit einem stark dezimierten Kader antreten, präsentiert sich der französische Erstligist nach einer aggressiven Transferoffensive in beeindruckender Form. Die Partie findet auf dem Stuttgarter Trainingsgelände statt.
Die Mannschaft von Sebastian Hoeneß hat sich nach einer starken Vorsaison (Platz 4 in der Bundesliga, Finale im DFB-Pokal gegen die Bayern) als feste Größe im europäischen Geschäft etabliert. Allerdings ist der Kader aktuell weit von der ersten Garde entfernt. Die meisten Leistungsträger sowie der zentrale Spielmacher Angelo Stiller erholen sich noch von der Weltmeisterschaft.
Die bisherigen Testspiele gegen unterklassige Gegner (drei Siege mit einem Gesamtergebnis von 20:1) sind daher mit Vorsicht zu genießen. Auffällig waren jedoch die jungen Neuzugänge Jovan Milošević und Lazar Jovanović, die zusammen acht Tore erzielten. Auch sie werden gegen Paris auflaufen, da die Stammkräfte fehlen.
Im Tor vertritt Fabian Bredlow den verletzten Dennis Seimen. Die Defensive wird improvisiert, im Mittelfeld ist Grisha Prömel gesetzt – obwohl er nur die vierte Option auf seiner Position ist. Die Verletzung von Neuzugang Léo Sauer, der sich noch von einer schweren Verletzung erholt, schwächt die Offensive zusätzlich.
Der französische Klub hat einen bemerkenswerten Sommer hingelegt. Nachdem Antoine Kombouaré den Verein vom 15. auf den 11. Platz führte, übernahm Liam Rosenior das Ruder. Der Engländer, der zuvor den RC Strasbourg in die Conference League führte, kann auf fast 80 Millionen Euro an Neuverpflichtungen zurückgreifen.
Besonders die Offensive wurde verstärkt: Pablo Pagis traf in den bisherigen Testspielen dreimal, unter anderem gegen den Champions-League-Teilnehmer Como. Lassine Sinayoko und Luca Koleosho (kam erst kürzlich) sollen die Angriffsreihe komplettieren. Im Mittelfeld sorgt Rekordtransfer Patrick Zabi für Kreativität, während Diego Coppola die Defensive stabilisiert.
Die bisherigen Tests gegen Reims (1:0) und Como (2:2) zeigen, dass die Mannschaft gegen starke Gegner bestehen kann. Zudem sind alle wichtigen Spieler mit an Bord – lediglich Alimami Gory reiste nicht mit nach Deutschland.
Stuttgart (4-2-3-1): Bredlow – Vagnoman, Al-Dakhil, Zagadou, Mittelstädt – Prömel, Andres – Buanani, Nartey, Furié – Milošević Es fehlen: Seimen, Assignon, Sauer, Diel (alle verletzt); Stiller, El Hannus, Leweling, Demirović, Undav, Arévalo (alle nicht im Kader)
Paris FC (4-3-3): Trapp – Traoré, Coppola, Chergui, De Smet – López, Zabi, Marchetti – Ikoné, Sinayoko, Pagis Es fehlen: Sissoko (verletzt), Gory (nicht im Kader), Krasso (Fragezeichen)
Die Buchmacher sehen den VfB Stuttgart aufgrund des Heimvorteils als Favoriten. Dieser ist jedoch relativ, da es sich lediglich um das Trainingsgelände handelt. Die Schwaben haben ihre Leistungsträger nicht dabei und können sich nicht auf die hohen Siege gegen unterklassige Gegner verlassen. Paris hingegen hat sich in der Vorbereitung gegen starke Konkurrenz bewährt
Stuttgart4-2-3-1
Paris4-3-3Prognosen zum Spiel Stuttgart gegen Paris erscheinen bald.
Die Partie wird am 01.08.2026 um 15:00 Uhr auf dem Stuttgarter Trainingsgelände ausgetragen.
Die Buchmacher sehen den VfB Stuttgart aufgrund des Heimvorteils als Favoriten, obwohl es sich nur um das Trainingsgelände handelt.
Stuttgart tritt mit einem stark dezimierten Kader an, da viele Leistungsträger wie Angelo Stiller nach der WM pausieren. Die hohen Siege gegen unterklassige Gegner sind daher mit Vorsicht zu genießen.
Verletzt fehlen Seimen, Assignon, Sauer und Diel. Nicht im Kader sind Stiller, El Hannus, Leweling, Demirović, Undav und Arévalo.
Paris FC zeigte sich nach einer aggressiven Transferoffensive in beeindruckender Form. In Tests gegen Reims (1:0) und Como (2:2) bewies die Mannschaft, dass sie gegen starke Gegner bestehen kann.
Pablo Pagis traf in den Testspielen dreimal, unter anderem gegen Como. Auch Lassine Sinayoko und Luca Koleosho verstärken die Offensive, während Rekordtransfer Patrick Zabi im Mittelfeld für Kreativität sorgt.