Querétaro
TigresDer dritte Spieltag der mexikanischen Liga MX Apertura steht vor der Tür, und im Estadio Corregidora kommt es zu einer Begegnung mit besonderer Brisanz: Der heimische Querétaro empfängt den traditionsreichen Tigres. Beide Teams haben einen unterschiedlichen Start in die neue Saison erwischt, und für die hochkarätigen Gäste ist dieser Auswärtstrip nach einem verpatzten Saisonauftakt eine echte Charakterprobe.
Querétaro belegt nach zwei Spieltagen mit drei Punkten und einem Torverhältnis von 2:2 den zehnten Tabellenplatz. Die Saison begann für die „Weißen Hähne“ mit einer schmerzhaften Heimniederlage (0:1), doch im zweiten Spiel gelang die Wiedergutmachung mit einem eminent wichtigen Auswärtssieg bei Pachuca (2:1).
Historisch gesehen agiert Querétaro auf eigenem Platz eher defensiv und abwartend. Bislang gelang es der Mannschaft jedoch nicht, die heimischen Fans mit eigenen Treffern zu beglücken. In der Offensive hängt alles von der Form ihres Stürmers Ávila ab, der bereits zwei Saisontore erzielt hat und damit die Torschützenliste anführt. Im Schnitt fallen in Spielen mit Beteiligung von Querétaro zwei Tore, obwohl der erwartete Torwert (xG) mit 3,38 deutlich höher liegt.
Tigres, einer der Granden des mexikanischen Fußballs, hat den Start in die Apertura regelrecht verpatzt. Mit nur einem Punkt aus zwei Partien und dem 15. Tabellenplatz sind die „Tiger“ weit unter ihren Möglichkeiten geblieben. Der Auftakt war eine schmerzhafte Auswärtsniederlage bei Tijuana (1:3), gefolgt von einem Unentschieden zu Hause gegen San Luis (2:2).
Das Hauptproblem der Mannschaft von Trainer Guido Pizarro ist die katastrophale Defensive: Fünf Gegentore in zwei Spielen sind ein alarmierender Wert. Im Angriff hingegen kreieren die Gäste regelmäßig Chancen – Gorriarán, Herrera und Guevara haben bereits je einmal getroffen. Der Marktwert des Tigres-Kaders (75,3 Millionen Euro) ist fast viermal so hoch wie der der Gastgeber (20,7 Millionen Euro), was die Mannschaft zu einem Sieg verpflichtet.
Querétaro präsentiert sich nach dem ersten Auswärtssieg stabiler, hat aber zu Hause noch keine Tore erzielt. Die Mannschaft ist auf die Treffsicherheit von Ávila angewiesen. Die erwarteten Tore (xG) von 3,38 pro Spiel deuten auf ein hohes Offensivpotenzial hin, das bisher nicht voll ausgeschöpft wurde.
Tigres hingegen leidet unter einer schwachen Defensive, die bereits fünf Gegentore kassiert hat. Die Offensive ist mit drei Toren in zwei Spielen durchaus treffsicher, doch die mangelnde Stabilität in der Abwehr wiegt schwer. Die Mannschaft ist unter Druck, endlich zu liefern.
Für Querétaro bietet ein erfolgreicher Start die Chance, sich im Mittelfeld zu etablieren. Ein Sieg gegen den kriselnden Granden würde der Mannschaft enormen Auftrieb geben.
Tigres steht mit dem Rücken zur Wand. Eine Mannschaft mit Meisterschaftsambitionen darf es sich nicht erlauben, im dritten Spiel in Folge gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner Punkte liegen zu lassen. Die Gäste werden hochmotiviert sein, sich für die Defensivschwäche zu rehabilitieren und den ersten Saisonsieg einzufahren.
Der heimische Querétaro kann für diese Partie auf den gesamten Kader zurückgreifen. Die größte Gefahr geht von Torjäger Ávila aus.
Bei Tigres fehlen einige Spieler verletzt: die Innenverteidiger Angulo und Farfán, Mittelfeldspieler Gorriarán und Flügelspieler Flores. Die Offensivkraft verteilt sich auf Aguirre und die schnellen Außenbahnen mit Herrera und Sánchez. Im Mittelfeld dirigiert der erfahrene Vigón das Spiel, und im Tor ist der argentinische Veteran Guzmán gesetzt.
Querétaro (4-3-3):
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Prognosen zum Spiel Querétaro gegen Tigres erscheinen bald.
Das Spiel findet am 2. August 2026 um 01:00 Uhr im Estadio Corregidora in Querétaro statt.
Querétaro hat nach zwei Spieltagen drei Punkte (0:1-Heimniederlage, 2:1-Auswärtssieg gegen Pachuca). Tigres hat nur einen Punkt (1:3-Auswärtsniederlage bei Tijuana, 2:2-Unentschieden gegen San Luis) und steht auf Platz 15.
Bei Tigres fallen die Innenverteidiger Angulo und Farfán, Mittelfeldspieler Gorriarán und Flügelspieler Flores verletzt aus.
Stürmer Ávila führt die Torschützenliste mit zwei Saisontoren an und ist die größte Offensivgefahr für Querétaro.
Der Kader von Tigres hat einen Marktwert von 75,3 Millionen Euro, fast viermal so viel wie Querétaro mit 20,7 Millionen Euro.