Nantes
RodezAutor: Paul Fischer — Fußballexperte für EFL Cup, Champions League & Weltmeisterschaft
Am dritten Spieltag der französischen Ligue 2 treffen zwei Teams aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Der FC Nantes, dessen Kader gemessen am Marktwert der zweitteuerste der Liga ist, hat einen denkbar schlechten Start hingelegt und steht nach zwei Niederlagen mit null Punkten am Tabellenende. Der Rodez Aveyron Football hingegen präsentiert sich mutig und offensiv, erspielt sich zahlreiche Torchancen und hat bereits drei Zähler auf dem Konto.
Nantes belegt nach zwei absolvierten Partien den 18. und letzten Tabellenplatz. Die Bilanz spricht Bände: zwei Niederlagen bei einem Torverhältnis von 1:3. Zum Auftakt unterlag das Team daheim dem Red Star FC mit 0:1, anschließend setzte es eine 1:2-Niederlage bei Stade Lavallois. Die Offensive der Hausherren kommt im Schnitt auf magere 0,75 xG pro Spiel und erzielt real nur 0,50 Treffer pro 90 Minuten. Die namhafte Angriffsreihe agiert bislang wie ein zusammengewürfelter Haufen und tut sich schwer, gegnerische Abwehrreihen zu knacken. Defensiv lässt Nantes im Mittel 1,24 xGA zu und kassiert 1,50 Gegentore pro Partie. Die Hintermannschaft wirkt bei schnellen Gegenstößen oft überfordert und leistet sich immer wieder Positionsfehler.
Rodez rangiert vor dem Spieltag auf dem siebten Platz mit drei Punkten und einem Torverhältnis von 3:3. Der Start war fulminant: einem souveränen 3:1-Heimerfolg gegen Laval folgte eine 0:2-Auswärtsniederlage bei Annecy. In der Offensive zeigen die Gäste beeindruckende Werte: 1,92 xG pro Match werden generiert, real erzielt die Mannschaft 1,50 Tore je 90 Minuten. Die Stürmer üben permanent Druck aus und laufen früh an, auch wenn die Chancenverwertung noch nicht optimal ist. Defensiv erlaubt Rodez dem Gegner 1,65 xGA und kassiert ebenfalls 1,50 Gegentore – die Abwehr spielt ohne Rücksicht auf die eigene Absicherung und hinterlässt regelmäßig große Lücken.
Für Nantes ist diese Begegnung der erste echte Prüfstein. Der designierte Aufstiegskandidat muss die Negativserie dringend beenden und die ersten Saisonpunkte einfahren. Die Mannschaft um Trainer Antoine Kombouaré steht in der Pflicht, ihre individuelle Klasse endlich auf den Platz zu bringen. Bislang fehlt es an Zusammenhalt und Durchschlagskraft.
Rodez hingegen will sich in der oberen Tabellenhälfte festsetzen und zeigen, dass sie dem Ex-Erstligisten auf Augenhöhe begegnen können. Die Taktik von Trainer Didier Santini ist klar: mutig nach vorne spielen, den Gegner unter Druck setzen und die eigenen Stärken ausspielen. Die Offensivabteilung teilt sich die Last gut auf: Neben Balde haben bereits Issanshu und Joli getroffen, während Corréia und Nagera mit Vorlagen glänzen.
Bei Nantes fehlt der erfahrene Rechtsverteidiger Santonz. Für ihn könnten Amian oder Coco auf der Außenbahn einspringen. Ansonsten ist der Kader komplett. Die größte Hoffnung im Angriff ruht auf Guirassy, der den einzigen Nantes-Treffer der Saison erzielte.
Rodez muss auf Mittelstürmer Tébily verzichten. Für ihn rückt Balde in die Spitze, der bereits ein Tor beisteuern konnte. Die Offensive ist breit aufgestellt – neben Balde haben auch Issanshu und Joli getroffen, während Corréia und Nagera Vorlagen lieferten.
Hauptprognose: Rodez verliert nicht (Quote 2,09)
Nantes hat noch nicht zu seinem Spiel gefunden, wirkt auseinander und generiert nur 0,75 xG pro Partie – beide Auftaktspiele gingen verloren. Rodez hingegen gehört zu den teams mit den meisten Torchancen der Liga (1,92 xG pro 90 Minuten). Die Buchmacherquoten bevorzugen die Hausherren allein aufgrund von Status und Kaderwert, doch auf dem Platz agieren die Gäste deutlich dynamischer und gefährlicher. Wir rechnen damit, dass der formstarke Außenseiter einen Punkt mitnimmt. Die Wahrscheinlichkeit für einen „Rodez nicht verliert“-Ausgang liegt bei 49 Prozent – alles über einer Quote von 2,04 ist spielbar.
Zweitprognose: Über 2,5 Tore (Quote 1,85)
Rodez spielt extrem offensiv: Ihre Spiele erzeugen zusammengerechnet 3,57 xG. In den Vorbereitungs- und Pflichtspielen fiel regelmäßig eine hohe Toranzahl. Nantes wird vor eigenem Publikum gezwungen sein, mit vielen Leuten nach vorne zu gehen, was Räume für Konter der Gäste öffnet. Wir erwarten eine offene Begegnung mit Chancen auf beiden Seiten. Die Wahrscheinlichkeit für mehr als 2,5 Treffer beziffern wir auf 55 Prozent – alles über einer Quote von 1,81 ist attraktiv.
Die Redaktionsprognose dient ausschließlich zu Informationszwecken und ist keine konkrete Handlungsempfehlung. Jeder Nutzer sollte vor einer Wettentscheidung eine eigene Analyse durchführen.
Nantes steckt in einer tiefen Krise: zwei Auftaktpleiten, null Punkte und der letzte Tabellenplatz. Der Druck auf Trainer Michel Der Zakarian wächst mit jedem Spiel, und die Personalsituation ist angespannt – Ganaogo und Senthonz fallen aus, Doucouré fehlt ebenfalls. Zwar kehrt Younoussa zurück, doch der Neuzugang aus den Reihen von Rodez könnte eher zur emotionalen Belastung werden. Die Offensive der Hausherren kommt auf nur einen Treffer in zwei Partien, die Defensive präsentiert sich löchrig. Rodez hingegen zeigt sich stabil: Platz fünf in der Vorsaison, ein Auftaktsieg und vier Erfolge aus den letzten sechs Begegnungen. Die Abgänge, darunter Younoussa, wurden mit Tuo und Cartillier gut kompensiert.
Da es keine direkten Vergleiche zwischen beiden Teams gibt, lastet auf Rodez keine historische Hypothek – sie können befreit aufspielen, während Nantes unter dem Druck des eigenen Misserfolgs erstarrt. Meine Wette auf die Null-Fore für die Gäste ist kein Blindflug, sondern die logische Konsequenz aus der aktuellen Verfassung: Gewinnt Rodez, bin ich im Plus; bei einem Unentschieden bekomme ich meinen Einsatz zurück. Ein Heimsieg ist unter diesen Umständen kaum vorstellbar – Nantes wirkt in allen Mannschaftsteilen zu schwach, um einen auch nur durchschnittlichen Gegner zu bezwingen. Rodez wird hier nicht ohne Punkte abziehen.
Nantes steckt in einer tiefen Krise: zwei Auftaktpleiten, null Punkte und der letzte Tabellenplatz. Der Druck auf Trainer Michel Der Zakarian wächst mit jedem Spiel, und die Personalsituation ist angespannt – Ganaogo und Senthonz fallen aus, Doucouré fehlt ebenfalls. Zwar kehrt Younoussa zurück, doch der Neuzugang aus den Reihen von Rodez könnte eher zur emotionalen Belastung werden. Die Offensive der Hausherren kommt auf nur einen Treffer in zwei Partien, die Defensive präsentiert sich löchrig. Rodez hingegen zeigt sich stabil: Platz fünf in der Vorsaison, ein Auftaktsieg und vier Erfolge aus den letzten sechs Begegnungen. Die Abgänge, darunter Younoussa, wurden mit Tuo und Cartillier gut kompensiert.
Da es keine direkten Vergleiche zwischen beiden Teams gibt, lastet auf Rodez keine historische Hypothek – sie können befreit aufspielen, während Nantes unter dem Druck des eigenen Misserfolgs erstarrt. Meine Wette auf die Null-Fore für die Gäste ist kein Blindflug, sondern die logische Konsequenz aus der aktuellen Verfassung: Gewinnt Rodez, bin ich im Plus; bei einem Unentschieden bekomme ich meinen Einsatz zurück. Ein Heimsieg ist unter diesen Umständen kaum vorstellbar – Nantes wirkt in allen Mannschaftsteilen zu schwach, um einen auch nur durchschnittlichen Gegner zu bezwingen. Rodez wird hier nicht ohne Punkte abziehen.
Das Spiel der Ligue 2 zwischen Nantes und Rodez findet am 22. August 2026 um 14:00 Uhr statt.
Nantes steht nach zwei Niederlagen mit 0 Punkten am Tabellenende, während Rodez mit 3 Punkten auf Platz 7 liegt und offensiv starke Werte zeigt.
Obwohl Nantes aufgrund des Kaderwerts favorisiert wird, ist Rodez in besserer Form. Die Prognose lautet, dass Rodez nicht verliert.
Bei Nantes fehlt Rechtsverteidiger Santonz, bei Rodez Mittelstürmer Tébily. Beide Teams haben Alternativen in der Aufstellung.
Die Hauptwette ist 'Rodez verliert nicht' mit einer Quote von 2,09. Eine Zweitwette ist 'Über 2,5 Tore' mit einer Quote von 1,85.
Nantes steht unter Druck und muss die Negativserie beenden, während Rodez mutig offensiv spielt und den Gegner unter Druck setzt.