Levante
BetisAutor: Luca Schmitz — Fußballexperte für K League 1, Kakkonen, FA-Pokal, Liga MX und Ligapokal
Dritter Spieltag in der spanischen Primera División, und die Ausgangslage könnte gegensätzlicher kaum sein. Levante wartet nach zwei Partien noch immer auf den ersten Treffer, während Betis in dieser Saison noch kein Gegentor hinnehmen musste. Nach der herben Auftaktpleite stabilisierte sich die Defensive der Hausherren beim torlosen Remis gegen Osasuna deutlich; die Gäste aus Andalusien starteten dagegen mit der maximalen Ausbeute von sechs Zählern. Für Betis wird nun jedoch der enge Terminplan zur zusätzlichen Herausforderung – das Duell mit Levante findet nur vier Tage nach dem Auswärtsspiel in Valencia statt.
Die Mannschaft von Trainer Luís Castro absolvierte eine solide Vorbereitung mit vier Siegen aus sechs Partien, der letzte Test gegen Castellón (3:1) deutete sogar aufsteigende Form hin. Doch die Torgefahr ließ sich nicht in die Meisterschaft übertragen. Im ersten Spiel lief Levante gegen Espanyol völlig neben sich heraus und verlor mit 0:3, ohne eine einzige klare Torchance zu kreieren. Die Reaktion gegen Osasuna war defensiv respektabel – ein 0:0, das aber die anhaltende Harmlosigkeit im Angriff offenlegte. In zwei Runden brachte das Team gerade einmal einen Schuss auf das gegnerische Gehäuse zustande. Zwar gelang es dem Trainerstab schnell, die Abwehr zu stabilisieren, doch nun muss unbedingt die Offensive an Zugkraft gewinnen.
Im Verein zeigte man sich nach dem Osasuna-Spiel zufrieden mit der gezeigten Reaktion. Castro betonte den Fortschritt und die beginnende Ausbildung einer eigenen Spielidentität. Die offensichtliche Schwäche bleibt jedoch bestehen. Kein Wunder also, dass die Verantwortlichen auf dem Transfermarkt nach Verstärkung Ausschau halten – der Name Cédric Bakambu, einst für Betis aktiv, fällt immer wieder. Bis ein Neuzugang wirken kann, muss Levante interne Mittel mobilisieren. Die nächste Prüfung ist besonders hart: Betis hat in dieser Saison noch kein Gegentor kassiert.
Betis absolvierte eine eindrucksvolle Vorbereitung mit fünf Siegen in acht Testspielen, darunter ein 3:1 gegen den FC Arsenal. In der Liga läuft es ebenfalls nach Plan: Zwei knappe 1:0-Erfolge gegen Real Sociedad und Valencia. Beide Begegnungen folgten einem ähnlichen Muster – ausgeglichene Partien ohne viele Torchancen, in denen der entscheidende Treffer jeweils in der zweiten Halbzeit fiel. Manuel Pellegrini setzt auf pragmatischen Fußball und wird dafür belohnt. Besonders die Defensive sticht heraus: null Gegentore in den ersten beiden Spieltagen. Die sechs Punkte spiegeln die Effizienz des Teams vielleicht sogar besser wider als die reine Spielkontrolle – in beiden Partien lag Betis im xG-Wert hinter dem Gegner, nutzte die eigenen Gelegenheiten jedoch eiskalt.
Der Erfolg gegen Valencia zeigte eindrucksvoll die Breite des Kaders. Pellegrini wechselte in der zweiten Halbzeit gleich fünf Mal, und ausgerechnet zwei Joker sorgten für den Siegtreffer: Fran García bereitete vor, Pablo García traf in der 83. Minute. Der Trainer lobte im Anschluss den „richtigen Weg“ des Teams, räumte aber gleichzeitig ein, dass noch punktuelle Verstärkungen nötig seien. Die Reise nach Levante stellt vor allem eine Belastungsprobe dar: Es ist das dritte Spiel binnen acht Tagen und das zweite Auswärtsspiel in Folge. Die Frische der Spieler könnte über Sieg oder Niederlage entscheiden.
Levante (4-1-4-1): Ryan – Pérez, Dela, Mandi, Sánchez – Rey – Brugue, Bardeli, Olasagasti, Fernández – Romero Es fehlt: Primo (verletzt) Trainer: Luís Castro
Betis (4-2-3-1): Valles – Bellerín, Bartra, Natan, F. García – Bernal, Roca – Antony, Fornals, Riquelme – Hernández Es fehlen: Abde, Lo Celso, Konde, Morante, Peti, Ruibal (alle verletzt) Trainer: Manuel Pellegrini
Hauptprognose: Sieg Betis – Quote 2.17
Levante hat in den ersten beiden Spieltagen nicht einmal getroffen und lediglich einen Torschuss aufs Tor abgegeben. Nun wartet mit Betis ein Gegner, der selbst noch ohne Gegentreffer dasteht und defensiv kaum Fehler zulässt. Auch im Angriff spricht die Bilanz für die Andalusier: Sie fanden zweimal den Weg zum späten Sieg und bewiesen, dass sie durch Einwechslungen Druck erzeugen können. Selbst wenn die Partie über weite Strecken ausgeglichen verläuft, besitzen die Gäste größere Mittel, um einen Moment in ein Tor zu verwandeln und dann die Führung zu verwalten. Der Sieg von Betis ist der logische Tipp.
Tipp auf die Toranzahl: Unter 2,5 Tore – Quote 1.87
Beide Teams kreierten in den ersten Runden extrem wenig. Betis kommt auf einen kumulierten xG-Wert von lediglich 1,95, Levante sogar nur auf 1,56. Die Sevillaner nutzen ihre wenigen Chancen überdurchschnittlich gut und agieren defensiv nahezu fehlerfrei. Bezeichnend: Ihre beiden Ligasiege fielen mit 1:0 aus. Zusätzlich dürfte der enge Spielplan (dritte Partie in acht Tagen) ein hohes Tempo von Beginn an verhindern. Die Kombination aus schwacher Chancenkreation und stabiler Defensive von Betis lässt unter 2,5 Tore als wahrscheinlich erscheinen.
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Betis4-2-3-1Prognosen zum Spiel Levante – Betis erscheinen bald.
Das Spiel der dritten Runde der LaLiga findet am 29. August 2026 um 17:00 Uhr statt. Der Austragungsort ist das Stadion von Levante.
Betis gilt als Favorit. Die Mannschaft hat die ersten beiden Saisonspiele gewonnen und noch kein Gegentor kassiert, während Levante torlos ist.
Die Hauptprognose ist ein Sieg für Betis mit einer Quote von 2,17. Zudem wird auf unter 2,5 Tore getippt, da beide Teams bisher wenig Torchancen kreiert haben.
Levante hat nach zwei Spieltagen noch kein Tor erzielt und nur einen Torschuss aufs Tor abgegeben. Betis hingegen hat beide Spiele mit 1:0 gewonnen und defensiv überzeugt.
Ja, bei Levante fehlt Primo verletzt. Bei Betis sind Abde, Lo Celso, Konde, Morante, Peti und Ruibal alle verletzt und fallen aus.