Fortuna Düsseldorf
FreiburgAutor: Christian Herrmann — Fußballexperte für Serie B, Superliga, Série B, U19-Frauen-EM, Qualifikation, Veikkausliiga
Die Fortuna aus Düsseldorf steckt in einer schwierigen Phase. Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga in der Vorsaison verlief auch der Start in die neue Spielzeit in der dritthöchsten deutschen Spielklasse denkbar schlecht – zwei Niederlagen aus zwei Partien stehen zu Buche. Der SC Freiburg hingegen startete erfolgreich in die Conference-League-Qualifikation und feierte einen souveränen 3:1-Auswärtssieg gegen Motherwell aus Schottland im Hinspiel der finalen Qualifikationsrunde. Bleibt die Elf von Alexander Ende chancenlos gegen den klaren Favoriten, oder setzt sich die Negativserie fort?
Desaströser Saisonauftakt Mit großen Hoffnungen auf die Rückkehr in die Zweite Liga ging Fortuna Düsseldorf in die neue Saison. Doch die Realität sieht anders aus: Niederlagen gegen Mannheim (1:2) und die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim (0:2) trübten die Stimmung gewaltig. Besonders bitter ist dieser Fehlstart, wenn man die Vorbereitung betrachtet: In sieben Testspielen feierten die Schützlinge von Alexander Ende fünf Siege – darunter ein Erfolg gegen Borussia Dortmund, auch wenn die Westfalen mit sechs Nachwuchsspielern in der Startelf antraten.
Personelle Baustellen In den vergangenen Wochen wurde viel über die Transferaktivitäten der sportlichen Leitung diskutiert. Zahlreiche Neuzugänge kamen, darunter der defensive Mittelfeldspieler Andreas Müller, der vom Karlsruher SC ausgeliehen wurde. Bislang konnte sich der 23-Jährige jedoch nicht empfehlen – lediglich 45 Minuten Einsatzzeit gegen die Hoffenheimer Reserve stehen in seiner Statistik.
Personell gibt es zudem Ausfälle: Der junge Abwehrspieler Felix Meiser erlitt einen Meniskusriss und fällt mehrere Monate aus. Auch der Einsatz von Innenverteidiger Elias Eguli ist fraglich – eine Entscheidung fällt erst kurz vor der Partie. Hinzu kommt eine unrühmliche Pokalbilanz: In den beiden vergangenen Jahren schied Fortuna jeweils in der ersten Runde aus, in der Vorsaison sogar gegen denselben Gegner Freiburg mit 1:3.
Konstanz auf höchstem Niveau Der SC Freiburg hat sich in den letzten Jahren fest in der Spitzengruppe der Bundesliga etabliert und mischt regelmäßig im europäischen Geschäft mit. In der Vorsaison erreichte die Mannschaft sogar das Finale der Europa League, unterlag dort jedoch Aston Villa mit 0:3. Dank des siebten Tabellenplatzes in der Bundesliga qualifizierten sich die Breisgauer für die Conference League, wo sie nach dem 3:1-Hinspielsieg in Schottland gegen Motherwell bereits mit einem Bein in der Gruppenphase stehen.
Kaderplanung und Schlüsselspieler Trainer Julian Schuster ließ seine Mannschaft in fünf Testspielen ran, wobei Strasbourg und Crystal Palace die namhaftesten Gegner waren. Vier Siege gelangen, lediglich gegen Greuther Fürth setzte es eine Niederlage – damals mit einer B-Elf. Das große Transferthema des Sommers war Torhüter Noah Atubolu. Bereits im Juli wurde der Keeper faktisch aus dem Kader gestrichen, nachdem er seinen Wechselwunsch geäußert hatte. Als neue Nummer eins wurde Mio Backhaus von Werder Bremen verpflichtet.
Ein wichtiger Erfolg war der neue Vertrag für Offensivspieler Vincenzo Grifo (14 Tore, 9 Vorlagen in der Vorsaison). Abgang zu beklagen ist dagegen Mittelfeldspieler Johan Manzambi, der zu Aston Villa wechselte.
In den letzten fünf Jahren erreichte Freiburg dreimal das Halbfinale des DFB-Pokals – eine Wiederholung dieses Erfolgs ist das erklärte Ziel. Personell sieht es vor der Partie in Düsseldorf gut aus: Lediglich Mittelfeldmann Florent Muslija fehlt verletzt, während Angreifer Lucas Höler nach einer nicht-medizinischen Auszeit ins Team zurückkehren könnte. In bestechender Form präsentiert sich Abwehrspieler Matthias Ginter, der gegen Motherwell einen Doppelpack schnürte. Aufgrund des dichten Spielplans mit den Europapokal-Aufgaben ist mit Rotation zu rechnen.
Fortuna Düsseldorf (4-3-3):
Ausfälle: Anhari, Meiser (beide verletzt), Eguli (fraglich) Cheftrainer: Alexander Ende
SC Freiburg (4-5-1):
Ausfälle: Atubolu (nicht im Kader), Muslija, Yamamoto (alle verletzt) Cheftrainer: Julian Schuster
Die Spielleitung für diese Pokalbegegnung wurde noch nicht offiziell bestätigt. Angesichts der Bedeutung des Spiels ist jedoch mit einem erfahrenen Unparteiischen aus der Bundesliga zu rechnen.
Hauptprognose: Sieg Freiburg mit Handicap (-1,5) bei Quote 2,05
Die Gastgeber aus Düsseldorf haben massive Startschwierigkeiten in der neuen Saison. Zwei Niederlagen in der 3. Liga zeigen die Probleme deutlich auf. Die Bemühungen um personelle Verstärkung fruchten bislang nicht, und der mögliche Ausfall von Innenverteidiger Eguli wäre ein weiterer Rückschlag. Der SC Freiburg hingegen präsentiert sich seit Jahren auf konstant hohem Niveau und startete mit einem überzeugenden Sieg in der Conference League in die Spielzeit. Zudem gewannen die Schützlinge von Julian Schuster in der vergangenen Pokalsaison genau an dieser Spielstätte mit 3:1. All diese Faktoren sprechen für einen klaren Erfolg der Breisgauer.
Tipp auf Tore: Individuelles Torplus von Freiburg über 2,5 bei Quote 2,10
Von der Partie ist eine torreiche Begegnung zu erwarten. Die Abwehrprobleme der Fortuna (vier Gegentore in zwei Ligaspielen) dürften es der Mannschaft schwer machen, gegen einen Bundesligisten die Null zu halten. Freiburg zeigte bereits im ersten Pflichtspiel der Saison seine Offensivstärke mit drei Treffern in Schottland. Auch in der Vorbereitung war die Mannschaft torhungrig und erzielte 13 Tore in fünf Partien. Ein weiterer Trefferreigen liegt nahe.
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Fortuna Düsseldorf4-3-3
Freiburg4-5-1
Das Spiel wird am 23. August 2026 um 18:00 Uhr ausgetragen. Der genaue Austragungsort ist im Text nicht genannt, aber Fortuna Düsseldorf hat Heimrecht.
Der SC Freiburg ist der klare Favorit. Die Mannschaft spielt konstant auf hohem Niveau, während Fortuna Düsseldorf nach dem Abstieg in die 3. Liga mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet ist.
Die Hauptprognose ist ein Sieg von Freiburg mit einem Handicap von -1,5 Toren bei einer Quote von 2,05. Zudem wird ein individuelles Torplus von Freiburg über 2,5 Tore bei einer Quote von 2,10 empfohlen.
Bei Fortuna Düsseldorf fehlen die verletzten Spieler Anhari und Felix Meiser (Meniskusriss), zudem ist der Einsatz von Elias Eguli fraglich. Beim SC Freiburg fallen Florent Muslija und Yamamoto verletzt aus, Noah Atubolu ist nicht im Kader.
Fortuna Düsseldorf steckt in einer Krise mit zwei Niederlagen in der 3. Liga. Der SC Freiburg hingegen startete erfolgreich in die Conference-League-Qualifikation mit einem 3:1-Auswärtssieg gegen Motherwell und zeigte sich torhungrig.
Fortuna Düsseldorf schied in den beiden vergangenen Jahren jeweils in der ersten Pokalrunde aus, in der Vorsaison gegen denselben Gegner Freiburg mit 1:3. Der SC Freiburg erreichte in den letzten fünf Jahren dreimal das Halbfinale des DFB-Pokals.