CF Montreal
New England RevolutionDer nächste Spieltag der regulären MLS-Saison beschert uns ein Duell zweier Teams, die in der Eastern Conference unterschiedlicher nicht sein könnten. Das kriselnde Montreal Impact empfängt im Stade Saputo einen der Spitzenreiter der Liga, die New England Revolution. Schaffen es die Kanadier, ihre Negativserie zu durchbrechen, oder setzt sich der Favorit souverän mit seiner Klasse durch?
Der kanadische Klub erlebt eine schwache Saison und steckt mit 15 Punkten aus 17 Spielen tief im Tabellenkeller der Eastern Conference fest. In den letzten drei Partien gelang den Kanadiern kein einziger Treffer: Nach einem torlosen Remis gegen Toronto folgten zwei 0:1-Niederlagen gegen Nashville und Inter Miami. Immerhin zeigte sich Montreal in diesen jüngsten Auftritten defensiv recht stabil, doch über die gesamte Spielzeit betrachtet, hapert es auch hier gewaltig. In 17 Spielen kassierte die Mannschaft 33 Gegentore, was einem Durchschnitt von 1,94 Gegentoren pro Partie entspricht.
Die erwarteten Gegentore (xGA) liegen im Schnitt bei lediglich 1,50 pro Spiel. Die Diskrepanz zwischen Erwartung und Realität beträgt somit fast 30 Prozent. Der Mangel an der nötigen Konzentration und permanente individuelle Fehler in der Positionsverteidigung machen das Team zu einer leichten Beute für klasse Offensivspieler.
Die Gäste aus Foxborough hingegen marschieren souverän in der Spitzengruppe mit und belegen einen starken dritten Platz im Osten. Der jüngste Heimsieg gegen das starke Atlanta mit 4:1 untermauert die hervorragende physische und taktische Verfassung eines Kollektivs, das nicht gewillt ist, nachzulassen.
Besonders beeindruckend ist die phänomenale Effizienz der Revolution im letzten Drittel des Spielfelds, wo sie die mathematischen Erwartungen deutlich übertreffen. Laut dem xG-System generiert die Mannschaft nur Chancen für bescheidene 1,28 Tore pro Spiel, während die tatsächliche Trefferquote mit 1,62 Toren pro Partie (26 erzielte Tore in 16 Begegnungen) deutlich höher liegt. Diese Verwertungsquote spricht für das Können der Angriffsabteilung, die aus nicht offensichtlichen Situationen das absolute Maximum herausholt. Einzig die Auswärtsform gibt Anlass zur Sorge: Auf fremden Plätzen siegt New England nicht allzu häufig, nur einer der letzten fünf Auswärtsspiele wurde gewonnen.
Die New England Revolution befindet sich auf der Jagd nach dem führenden Duo aus Nashville und Inter Miami. Für Montreal, das bereits sieben Punkte Rückstand auf die Playoff-Zone hat, gibt es kein Zurück mehr. Vor heimischem Publikum werden sie gezwungen sein, sich zu öffnen, das Tempo zu forcieren und ihr Glück im Spielaufbau zu suchen, um diese Saison noch zu retten.
Die Trainerstäbe beider Teams müssen aufgrund von Verletzungen Anpassungen in den Startformationen vornehmen. Bei Montreal fehlen Mittelfeldspieler Wikelman Carmona (absolvierte in dieser Saison 14 Spiele) sowie Torhüter Thomas Gille (15 Spiele). Immerhin steht die Hauptstoßkraft der Hausherren zur Verfügung: Der ghanaische Stürmer Prince Owusu kommt auf neun Tore und sechs Vorlagen. Die Gäste müssen auf den wichtigen Außenverteidiger Eli Feingold (neun Spiele in dieser Saison) und den erfahrenen Innenverteidiger Andrew Farrell (12 Spiele) verzichten. Die Führungsrolle im Angriff der Revolution übernimmt in dieser Saison oft Mittelfeldspieler Carles Gil, der sechs Tore und drei Vorlagen beisteuert.
Montreal Impact:
New England Revolution:
Die Leitung der Partie übernimmt Ismail Elfath. Der US-amerikanische Referee ist bekannt für seine klare Linie und lässt das Spiel in der Regel fließen, was offensiven Mannschaften wie den G
Prognosen zum Spiel CF Montreal gegen New England Revolution erscheinen bald.
Das Spiel findet am 2. August 2026 um 01:30 Uhr MEZ im Stade Saputo in Montreal statt.
New England Revolution ist als Tabellendritter der Eastern Conference klarer Favorit gegen den Tabellenletzten CF Montreal.
Montreal hat in den letzten drei Spielen kein Tor erzielt und zwei 0:1-Niederlagen kassiert. New England hingegen gewann zuletzt souverän mit 4:1 gegen Atlanta.
Ja, bei Montreal fehlen Mittelfeldspieler Wikelman Carmona (14 Spiele) und Torhüter Thomas Gille (15 Spiele). Bei New England sind Außenverteidiger Eli Feingold (9 Spiele) und Innenverteidiger Andrew Farrell (12 Spiele) verletzt.
Für Montreal ist Stürmer Prince Owusu mit neun Toren und sechs Vorlagen der Hauptgefährder. Bei New England trägt Mittelfeldspieler Carles Gil mit sechs Toren und drei Vorlagen die Offensive.
Die Partie wird von Ismail Elfath geleitet, einem US-amerikanischen Referee, der für seine flüssige Spielleitung bekannt ist.