Aluminium
Dynamo CityIn Maribor trifft der slowenische Pokalsieger Aluminij als nomineller Gastgeber auf den albanischen Vertreter Dinamo City. Während die Gäste in der Vorsaison nur einen Schritt von der Ligaphase der Conference League entfernt waren, haben sie in der aktuellen Qualifikation bereits eindrucksvoll Charakter bewiesen – mit einem 4:1-Auswärtssieg gegen Astana. Die große Frage: Was kann der slowenische Underdog ohne die Unterstützung der heimischen Fans dagegensetzen?
Der slowenische Klub hat sich nur durch den Pokalsieg für die europäischen Qualifikationsspiele qualifiziert, da man in der Meisterschaft lediglich auf dem siebten Platz landete. In der Sommerpause verzichtete die Vereinsführung auf spektakuläre Transfers und setzte stattdessen auf den eingespielten Kern der Mannschaft. Gleichzeitig gelang es, die wichtigsten Leistungsträger zu halten. Auch auf der Trainerbank blieb alles beim Alten – das Team praktiziert weiterhin einen pragmatischen Fußball mit Schwerpunkt auf einer kompakten Mittelfeldabwehr und schnellen Konterangriffen.
Die Vorbereitung auf die europäischen Spiele verlief durchwachsen: Remis gegen den armenischen Klub Pjunik (2:2) und den slowenischen Verein Rače (1:1), dazu Niederlagen gegen das armenische Noah (0:2) und den serbischen Spitzenklub Partizan (1:2). Allerdings handelte es sich dabei um hochkarätigere Gegner, gegen die die Trainer experimentieren konnten.
Die ersten Pflichtspiele der Saison zeigten jedoch, dass Aluminij bereit ist für die neue Spielzeit. Im Auftaktspiel der slowenischen Meisterschaft trennte sich das Team torlos vom nationalen Spitzenklub Maribor (0:0). Die internationale Erfahrung des Vereins ist äußerst begrenzt: In den letzten zehn Jahren gab es nur zwei Anläufe im Europapokal, darunter der aktuelle, der bereits eine bittere Niederlage brachte. Nach einer zähen Zweitrunden-Qualifikation für die Europa League gegen den moldawischen Vertreter Sheriff (0:0, 0:1) rutschten die „Rot-Silbernen“ in die Conference-League-Qualifikation ab. Ein entscheidender Nachteil: Aluminij muss ohne die Unterstützung der heimischen Fans auskommen.
Der albanische Klub qualifizierte sich über die nationale Superliga für die Europapokal-Qualifikation. In der Vorsaison erreichte die Mannschaft die Finalrunde und belegte dort den vierten Platz. In der Sommerpause konzentrierte sich der Verein darauf, die Spitzenpositionen zu halten – ohne großflächige Kaderbereinigung und unter Beibehaltung der wichtigsten Offensivkräfte.
Angeführt wird das Team vom erfahrenen Trainer Ilir Daja, der auf dynamischen Fußball mit aktivem Pressing und der Nutzung von Flügelgeschwindigkeit setzt. In der Vorbereitung auf die Europapokalspiele gelangen dem Klub erfolgreiche Testspiele: Siege gegen die nordmazedonischen Vereine Sileks (2:1) und Struga (3:2) in torreichem Stil.
Die Saison 2025/26 war für Dinamo City ein Durchbruch im Europapokal. Nach zehn Jahren Pause kehrte die Mannschaft auf die europäische Bühne zurück und überstand sofort drei Qualifikationsrunden. Die „Blau-Weißen“ setzten sich sogar gegen den hochkarätigeren kroatischen Vertreter Hajduk Split (3:1) durch und verbuchten einen Auswärtssieg gegen Atlético Escaldes (2:1).
In der aktuellen Europapokal-Saison 2026/27 hat der albanische Klub bereits lautstark von sich reden gemacht. In der Conference-League-Qualifikation sorgte das Team für eine Sensation im Duell mit dem kasachischen Vertreter Astana. Nach einer knappen Heimniederlage lieferte Dinamo ein feuriges Auswärtsspiel ab, gewann 4:1 nach Verlängerung und zog in die nächste Runde ein. Auswärtsspiele gelingen der Mannschaft emotional besonders stark – die Albaner scheuen sich nicht, als gestaltende Kraft aufzutreten und agieren aggressiv in der Offensive.
Aluminij (4-2-3-1):
Dinamo City (4-3-3):
Prognosen zum Spiel Aluminium gegen Dynamo City erscheinen bald.